ÖGJ Kärnten

Gewerk­schaft: Pich­ler als Lan­des­vor­sit­zen­der bestä­tigt

Mario Pichler, wiedergewählter Vorsitzender der Gewerkschaftsjugend Kärnten (ÖGJ Kärnten), reagiert auf aktuelle Entwicklungen und formulierte in der Landeskonferenz klare Forderungen.

Gewerk­schaft: Pich­ler als Lan­des­vor­sit­zen­der bestä­tigt Mario Pichler, Vorsitzender der Gewerkschaftsjugend Kärnten (ÖGJ Kärnten)

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Die Mit­glie­der der Gewerk­schafts­ju­gend Kärn­ten (ÖGJ Kärn­ten) bestä­tig­ten am Frei­tag Mario Pich­ler (24) aus Kla­gen­furt (sie­he „Zur Per­son“ unten) in sei­ner Funk­ti­on als Lan­des­vor­sit­zen­den. In der ordent­li­chen Lan­des­kon­fe­renz erhielt er in gehei­mer Wahl hun­dert Pro­zent der Stim­men. Sei­ne Stell­ver­tre­ter sind Micha­el Lack­ner, Dani­el Pred­nik, Ricar­do Lass­nig und Adam Wer­nig.

Teue­rungs­wel­le stop­pen!

Der wie­der­ge­wähl­te Lan­des­vor­sit­zen­de ging in sei­ner Anspra­che auch auf die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen ein und for­der­te die sofor­ti­ge Ein­füh­rung einer Teue­rungs­brem­se. „Es kann nicht sein, dass die Bun­des­re­gie­rung täg­lich zusieht, wie es in der Staats­kas­se an Mehr­ein­nah­men klin­gelt, wäh­rend den Men­schen das letz­te Geld aus der Tasche gezo­gen wird“, stellt Pich­ler klar. Die Sen­kung der Mehr­wert­steu­er auf Ener­gie und Treib­stof­fe sowie die Erhö­hung des Kilo­me­ter­gelds ist drin­gend not­wen­dig.

Gesund­heits- und Pfle­ge­be­reich

In der Lan­des­ju­gend­kon­fe­renz befass­ten sich die Mit­glie­der auch mit einem umfas­sen­den For­de­rungs­ka­ta­log. „Der Min­dest­lohn von 1.700 Euro sowie fai­re Arbeits­be­din­gun­gen im Gesund­heits- und Pfle­ge­be­reich müs­sen end­lich Rea­li­tät wer­den“, erklärt Pich­ler. Vie­le jun­ge Men­schen möch­ten eine Aus­bil­dung in der Pfle­ge star­ten, ver­fü­gen jedoch nicht über die finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten dafür. „Ein Aus­bil­dungs­mo­dell, mit dem aus­zu­bil­den­de im Pfle­ge­be­reich bereits von Beginn an eine finan­zi­el­le Ent­schä­di­gung erhal­ten, wür­de dazu bei­tra­gen, finan­zi­el­le Hür­den in der Aus­bil­dung zu besei­ti­gen“, schlägt Pich­ler ein Modell ähn­lich der Bezah­lung wäh­rend der Poli­zei­aus­bil­dung vor.

Leh­re auf­wer­ten

Geht es nach der Gewerk­schafts­ju­gend, soll auch das Modell der Leh­re mit Matu­ra wei­ter aus­ge­baut wer­den. „Jun­gen Men­schen muss es mög­lich sein, sich auch wäh­rend der Arbeits­zeit wei­ter­zu­bil­den. Entspre­chen­de För­de­run­gen sol­len auch Betrie­ben mehr Anrei­ze geben, die­se dua­len Aus­bil­dungs­sys­te­me anzu­neh­men“, betont Pich­ler.

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Der Lan­des­vor­stand der Gewerk­schafts­ju­gend Kärn­ten (ÖGJ Kärn­ten)
© ÖGB

Zur Per­son

Mario Pich­ler (24) aus Kla­gen­furt schloss die Fach­schu­le für Com­pu­ter und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik an der HTL Mös­sin­ger­stra­ße ab und absol­vier­te eine Leh­re mit Matu­ra zum Büro­kauf­mann beim Kärnt­ner Ener­gie-Dienst­leis­ter „Kelag“. Im Jahr 2017 wur­de er zum Jugend­ver­trau­ens­rat der „Kelag“ gewählt. Seit der abge­schlos­se­nen Aus­bil­dung ist er als Ange­stell­ter tätig. Pich­ler ist Jugend­vor­sit­zen­der und stell­ver­tre­ten­der Bun­des­ju­gend­vor­sit­zen­der der Gewerk­schaft GPA. Im Vor­jahr 2021 wur­de er zum geschäfts­füh­ren­den Lan­des­ju­gend­vor­sit­zen­den der ÖGJ Kärn­ten gewählt.

21.03.2022 11:21
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