Tochtergesellschaft

FH Kärn­ten stellt die Wei­chen für die Zukunft

Die Fachhochschule Kärnten stellt sich neu auf und verlagert den Lehr- und Forschungsbetrieb in eine Tochtergesellschaft.

FH Kärn­ten stellt die Wei­chen für die Zukunft Petra Rodiga-Laßnig (Aufsichtsratsvorsitzende Stiftung), Siegfried Spanz, Ulrike Resei, Heribert Nacken, Karl Cernic, Sabine Herlitschka, Claudia Mischensky (Vorsitzende Kuratorium), Stefanie Lindstaedt, Christopher Müller und Peter Granig (von links)

© Stefan Köchel

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Digi­ta­li­sie­rung, Fachkräftemangel, Kli­ma­wan­del, Trans­for­ma­ti­on der Arbeits­welt sowie Wis­sens­ori­en­tie­rung und ‑gesell­schaft sind die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit. In der letz­ten Auf­sichts­rats­sit­zung wur­de den Zukunftsplänen der Fach­hoch­schu­le (FH) Kärnten zu einer Wei­ter­ent­wick­lung der Orga­ni­sa­ti­on für mehr Agilität zuge­stimmt.

Agil und fle­xi­bel

Seit Beginn des Jah­res 2022 führt die FH Kärn­ten den ope­ra­ti­ven Lehr- und For­schungs­be­trieb nun in einer gemein­nüt­zi­gen GmbH, die FH Kärn­ten gemein­nüt­zi­ge Pri­vat­stif­tung steu­ert als Hol­ding zukünf­tig vor allem die stra­te­gi­schen Leit­li­ni­en der Hoch­schu­le. Mit ziel­ge­rich­te­ten Bil­dungs­an­ge­bo­ten, die auf den Kli­ma­wan­del und die Digi­ta­li­sie­rung Bezug neh­men, tech­ni­schen Stu­di­en­gän­gen, die dem Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­wir­ken, und den Her­aus­for­de­run­gen der Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten und Pfle­ge rüs­tet sich die Hoch­schu­le agil und fle­xi­bel für die Anfor­de­run­gen der Zukunft.

Ände­rung der Stif­tungs­ur­kun­de

Durch eine Ände­rung der Stif­tungs­ur­kun­de durch die Stif­ter bereits im Jahr 2021 und der damit ein­her­ge­hen­den Grün­dung einer eige­nen Toch­ter­ge­sell­schaft ist die FH Kärn­ten für kom­men­de Her­aus­for­de­run­gen auf­ge­stellt. „Durch die neue Orga­ni­sa­ti­on kön­nen wir zukünf­ti­gen Ent­wick­lun­gen wie zum Bei­spiel die vor­an­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung und Hybri­di­sie­rung von Lehr­an­ge­bo­ten oder die Aus­rich­tung auf zukünf­ti­ge Bil­dungs­an­ge­bo­te fle­xi­bel begeg­nen, ziel­ge­rich­te­te Maß­nah­men schnell set­zen und eine noch stär­ke­re Ver­schrän­kung mit unse­ren Koope­ra­ti­ons- und For­schungs­part­nern vor­an­trei­ben“, erklärt Sabi­ne Her­lit­sch­ka, Vor­stands­vor­sit­zen­de von Infi­ne­on Tech­no­lo­gies Aus­tria und ehe­ma­li­ge Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der FH Kärn­ten Pri­vat­stif­tung.

Her­lit­sch­ka Vor­stands­vor­sit­zen­de

Her­lit­sch­ka über­nimmt in der Stif­tung künf­tig den Vor­stands­vor­sitz. Als neue Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der FH Kärn­ten gemein­nüt­zi­gen Pri­vat­stif­tung folgt ihr Petra Rodi­ga-Laß­nig (Pro­ku­ris­tin der Breit­ban­dinitia­ti­ve Kärn­ten) nach. Als Geschäfts­füh­rer der neu gegrün­de­ten Toch­ter­ge­sell­schaft ist Sieg­fried Spanz, bereits lang­jäh­ri­ger geschäfts­füh­ren­der Vor­stand der FH Kärn­ten, tätig. Dar­über hin­aus wird die aka­de­mi­sche Lei­tung durch Rek­tor Peter Gra­nig auch über eine Pro­ku­ra aktiv in die Geschäfts­füh­rung der FH Kärn­ten gemein­nüt­zi­gen GmbH ein­ge­bun­den.

Drei Per­so­nen im Stif­tungs­vor­stand

Die Toch­ter­ge­sell­schaft erhält wegen ihrer Grö­ße neben dem Stif­tungs­vor­stand einen eige­nen wis­sen­schaft­lich ori­en­tier­ten Auf­sichts­rat, der die fach­li­che Exper­ti­se in den Zukunfts­be­rei­chen für die Hoch­schu­le und die Regi­on ver­stärkt. Der Stif­tungs­vor­stand setzt sich aus drei Per­so­nen zusam­men: Sabi­ne Her­lit­sch­ka (Vor­stands­vor­sit­zen­de der Infi­ne­on Tech­no­lo­gies Aus­tria) wird neue Vor­sit­zen­de des Vor­stands der FH Kärnten, Karl Cer­nic (Geschäftsführer des Kärntner Gesund­heits­fonds) und Ulri­ke Res­ei (Vor­stand Kärntner Spar­kas­se AG) kom­plet­tie­ren den dreiköpfigen Vor­stand.

Viel­falt und Brei­te

Die FH Kärn­ten lebt von der Viel­falt und Brei­te ihrer Ange­bo­te: Neue Kon­zep­te wie etwa das „Stu­dy & Work“-Modell, lebens­lan­ges Ler­nen wie unter ande­rem Micro-Degrees als inno­va­ti­ves Lehr­for­mat für Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen oder auch „New Work“ als Arbeits­trend 4.0 kön­nen durch die Neu­struk­tu­rie­rung rascher und fle­xi­bler umge­setzt wer­den. Neu defi­nier­te und stra­te­gi­sche Zie­le der FH Kärn­ten sind ein wei­te­rer Maß­stab für die kon­ti­nu­ier­li­che Gewähr­leis­tung von Qua­li­tät in Leh­re, Stu­di­um und For­schung und sor­gen für Wachs­tum durch Qua­li­tät.

 

Wis­sens­wert

Seit dem Jahr 2001 führ­te die Fach­hoch­schu­le Kärn­ten ihren Lehr- und For­schungs­be­trieb in einer gemein­nüt­zi­gen Pri­vat­stif­tung und beschäf­tigt heu­te über 400 haupt­be­ruf­li­che Mit­ar­bei­ter. Rund 3.200 Stu­die­ren­de pro­fi­tie­ren von einem per­sön­li­chen Umfeld, von einem ziel­ge­rich­te­ten Aus­bil­dungs­an­ge­bot mit mehr als 35 Stu­di­en­gän­gen und zahl­rei­chen Wei­ter­bil­dungs­lehr­gän­gen in den vier Berei­chen Bau­in­ge­nieur­we­sen & Archi­tek­tur, Engi­nee­ring & IT, Gesund­heit & Sozia­les sowie Wirt­schaft & Manage­ment. Ver­pflich­ten­den Prak­ti­ka berei­ten Stu­die­ren­de opti­mal auf den Berufs­ein­stieg vor.

27.03.2022 18:50
Anzeige
FH Kärn­ten stellt die Wei­chen für die Zukunft Petra Rodiga-Laßnig (Aufsichtsratsvorsitzende Stiftung), Siegfried Spanz, Ulrike Resei, Heribert Nacken, Karl Cernic, Sabine Herlitschka, Claudia Mischensky (Vorsitzende Kuratorium), Stefanie Lindstaedt, Christopher Müller und Peter Granig (von links)

© Stefan Köchel