Landeshauptmann

Kai­sers Bilanz am Jah­res­tag

Heute auf den Tag genau ist Peter Kaiser seit neun Jahren Landeshauptmann von Kärnten. SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher zieht Bilanz.

SPÖ Kärnten SPÖ Kärnten: Landeshauptmann und Landesparteivorsitzender Peter Kaiser (rechts) mit Landesgeschäftsführer Andreas Sucher

© Martin Hofmann

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Nach der für die SPÖ his­to­ri­schen Land­tags­wahl wur­de Peter Kai­ser am 28. März 2013 von den Abge­ord­ne­ten im Kärnt­ner Land­tag zum Lan­des­haupt­mann gewählt. Sei­ne Ära begann mit Kri­sen­ma­nage­ment. „Von der Zusam­men­füh­rung der slo­we­ni­schen Volks­grup­pe mit der deutsch­spra­chi­gen Bevöl­ke­rung bis hin zur Bewäl­ti­gung der Hypo-Heta-Kri­se und diver­sen Natur­ka­ta­stro­phen – es galt vie­le Brän­de an vie­len Orte gleich­zei­tig zu löschen“, teilt Andre­as Sucher, Lan­des­ge­schäfts­füh­rer der SPÖ Kärn­ten, in einer Aus­sendung mit. Sein Fazit: Kai­ser und sein Team leis­te­ten einen wich­ti­gen Bei­trag zur Lösung der jahr­zehn­te­lang schwe­len­den Volks­grup­pen­fra­ge und bewahr­ten Kärn­ten vor der Insol­venz.

Sach­lich und lösungs­ori­en­tiert

„Auch wenn, wie der Lan­des­haupt­mann selbst immer wie­der fest­hält, nicht alles gelun­gen ist, da und dort natür­lich auch Feh­ler pas­siert und man­che Din­ge nicht schnell genug gegan­gen sind, hat Kai­ser hat immer wie­der bewie­sen, so auch in der Pan­de­mie und jetzt bei der Bewäl­ti­gung der Fol­gen des rus­si­schen Angriffs auf die Ukrai­ne, dass er ein sach­li­cher, aber auch empha­ti­scher und jeder­zeit lösungs­ori­en­tier­ter Lan­des­haupt­mann ist, auf den sich Kärn­ten ver­las­sen kann“, heißt es wei­ters in der Aus­sendung.

Kin­der- und fami­li­en­freund­lich

Sucher fasst die Bilanz wie folgt zusam­men: „Weg von der Steu­er­geld­ver­schwen­dung und der Almo­sen- und Skan­dal­po­li­tik, hin zur Rekord­be­schäf­ti­gung, der nied­rigs­ten Arbeits­lo­sig­keit in Öster­reich, einem wach­sen­dem Brut­to­re­gio­nal­pro­dukt und klu­gen stra­te­gi­schen Ent­schei­dun­gen und Part­ner­schaf­ten. Kärn­ten ist unter den Top-For­schungs­re­gio­nen in Euro­pa gelis­tet, nicht zuletzt durch die Stär­kung unse­rer For­schungs­ach­se mit der Stei­er­mark und durch grenz­über­grei­fen­de Koope­ra­tio­nen mit Slo­we­ni­en. Das gro­ße Ziel, dem sich Peter Kai­ser ver­schrie­ben hat, Kärn­ten zur kinder- und fami­li­en­freund­lichs­ten Regi­on in Euro­pa zu ent­wi­ckeln, ist in greif­ba­rer Nähe – nicht zuletzt durch die ehe­bal­di­ge Umset­zung eines de fac­to Gra­tis-Kin­der­gar­tens für ganz Kärn­ten und eines opti­mier­ten Kin­der­bil­dungs- und Kin­der­be­treu­ungs­ge­set­zes. Sie sol­len mit Herbst 2022 und mit Beginn 2023 in Kraft tre­ten.“

Koope­ra­ti­on und Ein­bin­dung

Kai­ser sei es noch nicht ver­gönnt wor­den, eine Legis­la­tur­pe­ri­ode ohne aku­ten „Brand­fall“ abar­bei­ten zu kön­nen, so Sucher wei­ter. Doch das poli­ti­sche Rezept von Kai­ser (Koope­ra­ti­on mit allen poli­ti­schen Par­tei­en im Land­tag, Ein­bin­dung aller Sozi­al­part­ner und offe­ne Dis­kus­sio­nen auf Augen­hö­he) sei ein Erfolgs­re­zept, das es auch in schwie­ri­gen Zei­ten erlaubt, ein Fun­da­ment für ein nach­hal­tig erfolg­rei­ches Kärn­ten zu schaf­fen.

Kärn­ten-Hilfs­pa­ket in Vor­be­rei­tung

„Im Vor­der­grund steht jetzt natür­lich wie­der ein­mal das Kri­sen­ma­nage­ment. Kai­ser setzt einen star­ken Fokus dar­auf, die Teue­rungs­wel­le, die über uns her­ein­bricht, abzu­fe­dern. Aktu­ell wird gera­de an einem Kärn­ten-Hilfs­pa­ket gear­bei­tet, das jenen in Kärn­ten zugute­kom­men soll, die am schlimms­ten unter den Teue­run­gen lei­den“, erklärt Sucher.

28.03.2022 20:03 - Update am: 28.03.2022 20:09
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SPÖ Kärnten SPÖ Kärnten: Landeshauptmann und Landesparteivorsitzender Peter Kaiser (rechts) mit Landesgeschäftsführer Andreas Sucher

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