Hilfe
Das BRG/BORG Wolfsberg packt für die Ukraine an!
Die Unter- und Oberstufe des BRG/BORG Wolfsberg sammelten Hilfsgüter für die Menschen in der Ukraine. 27 Kartons mit Spenden kamen auf diesem Weg zusammen.
© BRG/BORG Wolfsberg
Das BRG/BORG Wolfsberg ist dafür bekannt, dass es Weltoffenheit und Herzensbildung im Schulalltag lebt und lehrt. Deshalb organisierten Schüler und Lehrer gemeinsam eine klassenübergreifende Hilfsaktion für die Menschen in der Ukraine. Anfang März sammelten Schüler, Eltern und Lehrer eine Woche lang Sachspenden.
Von der 1. bis zur 8. Klasse
Für die Ukraine-Hilfe sind alle Schüler der Unter- und Oberstufe mit ihrer tatkräftigen Unterstützung verantwortlich. Die Schüler der 1. bis zur 8. Klasse sammelten in Eigeninitiative zahlreiche Sachspenden für die Menschen in der Ukraine. Darüber hinaus beteiligten sich viele am Sortieren und Verpacken, indem sie selbst Hand anlegten.
Alle Erwartungen übertroffen
Die Sammelaktion fand unmittelbar in der großen Aula der Schule statt. Aufgerufen wurde zu Sachspenden sowie Hygieneartikeln, Nahrung für Babys, Windeln und lang haltbaren Lebensmitteln. Das Ergebnis waren 27 große Kartons mit Hilfsgütern. Nach der Spendenaktion verpackten die Schüler die Kartons und beschrifteten sie auf deutscher, englischer, ukrainischer und ungarischer Sprache. Eine Gruppe von Schülern aus der 8. Klasse brachte die gesammelten Hilfsgüter zur Sammelstelle in den Wolfsberger Wirtschaftshof.
Eine spontane Idee
Maria Kühnelt, Lehrerin für Chemie und Physik am BRG/BORG Wolfsberg, war für die Organisation der klassenübergreifenden Aktion verantwortlich. „Das war alles sehr spontan. Weil die Schüler großteils mit dem Kriegsbeginn und der daraus resultierten Not der Menschen überfordert waren, schlug ich eine Sammelaktion vor. Innerhalb eines Tages waren alle Schüler der Schule informiert“, erzählt Kühnelt. Die Aktion ist ein Zeichen der Solidarität und dafür, dass die Menschen in der Ukraine nicht allein gelassen werden.
„Es ist hart“
„Unterrichten und im Hinterkopf zu haben, dass in meiner Heimat Krieg herrscht, ist hart“, sagt Iryna Fellner. Sie unterrichtet Physik am BRG/BORG Wolfsberg und lebt bereits seit mehreren Jahren mit ihrer Familie im Lavanttal. Ursprünglich kommt sie aus der westukrainischen Stadt Ternopil. „Ich habe natürlich Kontakt zu meinen Verwandten in der Ukraine, aber manchmal auch unregelmäßig. Informationen bekomme ich schneller über meine Verwandten als über offizielle Medien“, berichtet Fellner. Von der Hilfsbereitschaft der Schüler ist sie begeistert und bedankt sich für jede Spende: „Es ist echt super, dass sich so viele daran beteiligt haben.“