Radlerstop St. Veit

Eine gute Jau­se im Grü­nen

Bereits seit sieben Jahren haben Franz und Evelyn Leitgeb den Radlerstop bei St. Veit gepachtet. Zeit für einen Rückblick.

Eine gute Jau­se im Grü­nen Evelyn und Franz Leitgeb mit ihrer Kellnerin Gabi (von links)

© privat

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Der „Rad­ler­stop“ bei St. Veit ist ein belieb­tes Aus­flugs­ziel, nicht nur für Rad­fah­rer. Bereits seit sie­ben Jah­ren haben Franz und Eve­lyn Leit­geb das Lokal gepach­tet. Geöff­net ist es von März bis Ende Okto­ber. Auf der Kar­te ste­hen vor allem regio­na­le Spei­sen, allen vor­an eine klas­si­sche Jau­se. Mit Pro­duk­ten aus regio­na­lem Fleisch und vom Strauß. „Wir legen bei unse­ren Spei­sen gro­ßen Wert auf Regio­na­li­tät und Sai­so­na­li­tät“, erzählt Leit­geb.

Die Auf­ga­ben­ver­tei­lung

Das Ehe­paar hat­te zuvor den Strau­ßen­hof in Glan­egg und betrieb eine eige­ne klei­ne Buschen­schank. Franz Leit­geb ist für das „gro­be“ Rund­her­um zustän­dig, Eve­lyn ist meist in der Küche zu fin­den. Eine fixe Kell­ne­rin ist ange­stellt, zusätz­lich gibt es gering­fü­gi­ge Aus­hil­fen. Die Leit­gebs nen­nen ihren „Rad­ler­stop“ ger­ne „den bes­ten Platz für a gua­te Jaus’n im Grü­nen“.

Es kam doch anders …

Als Franz Leit­geb erkrank­te, wur­den die Strau­ße ins Schloss Moos­burg ver­kauft, Eve­lyn und Franz hal­fen dort im Lokal noch zwei Jah­re lang aus. Danach woll­ten sie mit der Gas­tro­no­mie eigent­lich abschlie­ßen. Es kam jedoch anders, als sie dach­ten. „Wir haben gemerkt, dass der Rad­ler­stop ein lie­ber Platz ist und haben uns dann doch ent­schie­den, ein Lokal zu eröff­nen“, berich­tet der Wirt. Strau­ße haben die bei­den immer noch – in der Stei­er­mark. Geschlach­tet wird jedoch nicht mehr selbst, son­dern das Fleisch ver­ar­bei­tet.

Hahn an Hin­weis­schild

Zusätz­lich zur Jau­se ver­wöh­nen die Leit­gebs ihre Gäs­te auch mit ande­ren regio­na­len Spei­sen wie Schnit­zel und Back­hendl. Nach Vor­be­stel­lung kön­nen auch Fei­ern mit bis zu 30 Per­so­nen abge­hal­ten wer­den. Und an den Wochen­en­den gibt es auch immer wie­der kuli­na­ri­sche High­lights für die Besu­cher. Ist Back­hendl-Zeit, hängt der Wirt am Hin­weis­schild an der Stra­ße auch einen 60 Zen­ti­me­ter gro­ßen Hahn auf. Das ist am kom­men­den Wochen­en­de wie­der der Fall.

 

26.04.2022 06:55
Anzeige
Eine gute Jau­se im Grü­nen Evelyn und Franz Leitgeb mit ihrer Kellnerin Gabi (von links)

© privat