Aktion für Haushaltsgeräte
Land verlängert den Reparatur-Bonus
Haushaltsgeräte reparieren, statt sie wegzuwerfen! Das Land Kärnten stockt das Budget für den Reparatur-Bonus auf. Die Fördermaßnahme läuft bis Jahresende.
Landesrätin Sara Schaar: „Seit Beginn des Jahres wurden schon über tausend Förderanträge gestellt.“© proimageaustria
„Weniger Abfall schont die Umwelt, schützt Menschen und spart Ressourcen“, sagt Landesrätin und Umweltlandesrätin Sara Schaar (SPÖ). Hier setzt der Reparatur-Bonus des Landes Kärnten an, der seit Juli 2020 die Reparatur von Haushaltsgeräten für Privathaushalte fördert. Reparieren statt wegwerfen lautet die Devise. „Deshalb werden wir das Budget für diese Fördermaßnahme noch einmal erhöhen und diese Aktion bis Ende des Jahres 2021 verlängern“, kündigt Schaar an.
Hauptwohnsitz in Kärnten
Über ein Online-Formular können Privatpersonen, die ihren Hauptwohnsitz in Kärnten haben, den Reparatur-Bonus beantragen. Pro Haushalt und Jahr ist ein Antrag auf Rückerstattung von 50 Prozent der Brutto-Reparaturkosten bis zu maximal hundert Euro möglich. Gefördert werden Reparaturen, die ein Gewerbebetrieb mit Sitz in Kärnten ausführt. Dieser Reparaturbetrieb muss auf www.reparaturfuehrer.at registriert sein. Die Rechnung kann als elektronisches Bild (zum Beispiel mit dem Handy abfotografiert) mit dem Antrag hochgeladen werden. Sie darf nicht älter als 30 Tage sein. Nicht Teil dieser Aktion ist aus Effizienzgründen die Reparatur von Kühl- und Gefriergeräten.
Auch Wirtschaftsbetriebe profitieren
Von dieser Förderung profitiert auch die Wirtschaft: Reparaturbetriebe verschiedenster Branchen können sich online (www.reparaturfuehrer.at) registrieren und so ihre Leistungen anbieten. Derzeit sind schon über hundert Betriebe auf der Plattform angeführt. „Ich freue mich, dass die Akzeptanz des Reparatur-Bonus so hoch ist. Seit Beginn des Jahres wurden schon über tausend Förderanträge gestellt. Die dafür bereitgestellte Fördersumme wird schon jetzt vorsorglich aufgestockt“, erklärt Schaar.