Wolfsberg
Für den Fall eines Blackouts rüsten
Landesrat Daniel Fellner und Experten informierten Bürger im „KUSS“ in Wolfsberg über das Thema Blackout.
© Büro LR Fellner/Krupka
Anzeige
Unter Experten ist unbestritten, dass es in Europa irgendwann zu einem größeren Ausfall des Stroms und der Infrastruktur kommen kann. „Mir ist es ein Herzensanliegen, dass die Kärntner auf diesen Fall bestmöglich vorbereitet sind. Deswegen setzen wir vom Land Kärnten auf bestmögliche Vorbereitung für den Ernstfall und auf Aufklärung“, erklärt Landesrat und Katastrophenschutz-Referent Daniel Fellner.
Informationstour durch Kärnten
Unter dem Titel „Tag X. Wenn der Blackout kommt“ tourt aktuell eine Informationsveranstaltung durch Kärnten, die vergangene Woche im „KUSS“ in Wolfsberg Station machte. „Wer nämlich weiß, was auf ihn zukommen kann, ist gewappnet und kann selbst viel zu einem glimpflichen Verlauf beitragen“, betonte Fellner. Frei nach dem Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen“ verfolgt die Veranstaltung das Ziel, den Besuchern das Thema Blackout näherzubringen, ohne dabei Angst zu schüren. „Denn gute Vorbereitung ist, wie so oft im Leben, im Fall des Falles eine große Erleichterung für alle Beteiligten“, schilderte Fellner.
Wie auf einen Campingurlaub vorbereiten
Die optimale Vorbereitung laut Fellner: Sich auf einen zweiwöchigen „Campingurlaub“ in den eigenen vier Wänden vorbereiten: „Die Lebensmittel kann man rollierend verbrauchen und wieder nachkaufen, so entstehen auch keine großen Kosten.“ Bürgermeister Hannes Primus betonte ebenfalls, dass es wichtig ist, sich auf die Möglichkeit eines Blackouts vorzubereiten: „Auch, wenn wir natürlich alle hoffen, dass dieser Fall nie eintritt.“
Land Kärnten bereitet sich vor
Blackout-Experte Herbert Saurugg ging in seinem Vortrag auf einen Blackout, mögliche Ursachen und die Folgen ein. Markus Hudobnik, Katastrophenschutz-Beauftragter des Landes Kärnten, gab einen Überblick über die Vorbereitungen des Landes für den Fall des Falles. Die Abläufe im Fall eines Blackouts sind bestens koordiniert. In Zusammenarbeit mit den Behörden, wichtigen Infrastruktureinrichtungen und Einsatzorganisationen ist im Hintergrund bereits viel geregelt. „Unser Ziel ist es, einen Schritt voraus zu sein“, versicherte Hudobnik. Zivilschutzverband-Präsident Rudolf Schober machte auf die Möglichkeiten aufmerksam, die jeder Kärntner nutzen sollte, um den eigenen Haushalt krisensicher zu machen.
Online-Tipp: www.siz.cc/kaernten
Anzeige

Landesrat Daniel Fellner (rechts) und Bürgermeister Hannes Primus
© Büro LR Fellner/Krupka16.05.2022 16:13
Anzeige


