Universität Klagenfurt
Spitzenplätze bei simulierter Gerichtsverhandlung
Zum dritten Mal fand der österreichische „Moot Court“ statt. Die Studentinnen Barbara Guggenberger und Rabia Karim Saleemi vertraten erfolgreich die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.
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Zum dritten Mal fand der österreichische „Moot Court“ aus Arbeitsrecht statt. Erstmals nahm daran ein Team der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt teil. Bei diesem Bewerb treten Studierende der Rechtswissenschaften in Zweier-Teams in einer simulierten Gerichtsverhandlung als Kläger und Beklagte gegeneinander an. Dabei müssen die Teams vorab Schriftsätze (Revision und Revisionsbeantwortung) zu einem fiktiven Fall verfassen, der dann vor einem hochkarätigen Richtersenat, bestehend aus Höchstrichtern und anderen hochrangigen Experten aus Rechtswissenschaft und Praxis, verhandelt wird.
Masterstudium Wirtschaftsrecht
Gegenstand der Verhandlungen in den Räumlichkeiten der Arbeiterkammer in Wien waren aktuelle und hochkomplexe Frage des europäischen Betriebsübergangsrechts sowie des Betriebsverfassungs- und Betriebspensionsrechts. Die Universität Klagenfurt wurde von Barbara Guggenberger und Rabia Karim Saleemi vertreten, beide Studierende im neuen Masterstudium Wirtschaftsrecht. Sie konnten bei ihrem Debüt Spitzenplätze durch hervorragende Schriftsätze sowie beeindruckende Plädoyers und juristische Argumentation vor dem Richtersenat erringen: In der Vorrunde am Vormittag setzte sich das Team aus Klagenfurt gegen alle teilnehmenden rechtswissenschaftlichen Fakultäten durch und musste sich erst im heiß umkämpften Finale am Nachmittag knapp dem Team der Wirtschaftsuniversität Wien geschlagen geben.
Qualität und Praxisbezug
Neben dem zweiten Platz in der Gesamtwertung konnten die beiden Studentinnen aus Klagenfurt in der Kategorie bester Schriftsatz den ersten Platz erringen und in dieser Wertung alle anderen Universitäten hinter sich lassen. Christoph Kietaibl, Professor für Arbeitsrecht und Zivilrecht an der Universität Klagenfurt, gratuliert dem Klagenfurter Team zur hervorragenden Leistung und betont: „Die Spitzenplätze der Klagenfurter Studierenden sind der beste Ausweis für die Qualität und den Praxisbezug der juristischen Ausbildung an der Universität Klagenfurt.“
Vollwertige Juristen-Ausbildung in Kärnten
Dem schließt sich Gernot Murko, Präsident der Rechtsanwaltskammer für Kärnten und Professor an der Universität Graz, an: „Wir begrüßen die Einrichtung einer vollwertigen Juristen-Ausbildung in Kärnten. Dass schon nach so kurzer Zeit solche Spitzenleistungen erbracht werden, ist mehr als erfreulich.“ Betreut wurde das Team aus Klagenfurt von Conrad Greiner, Thomas Pfalz und Christoph Kietaibl vom Institut für Rechtswissenschaften sowie von Valentina Gasser und Gernot Murko von der Rechtsanwaltskanzlei Murko-Bauer-Murko-Klatzer.