Treffen

Die Dia­ko­nie sagt Dan­ke!

Am Freitag rückte die letzte Hubschrauber-Besatzung mit ihrer Maschine ab, womit der improvisierte Flugplatz bei der Diakonie-Einrichtung in Treffen Geschichte ist.

Die Dia­ko­nie sagt Dan­ke! „Danke für die Hilfe an alle, die geholfen haben“, sagen Klienten und der Rektor der Diakonie de La Tour.

© Diakonie

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Die Dia­ko­nie de La Tour beglei­tet allein in Tref­fen 400 Men­schen in Pfle­ge­hei­men, im Kran­ken­haus, in Quar­tie­ren, in Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Behin­de­run­gen sowie im Bereich Kind, Jugend und Fami­lie.

350 Men­schen betrof­fen

„Es ist schon eine eigen­ar­ti­ge Sache, wenn man als Sozi­al­or­ga­ni­sa­ti­on selbst Hil­fe braucht“, teilt die Dia­ko­nie in einer Aus­sendung mit. Genau das war in Tref­fen vor knapp zwei Wochen mit Muren und einem schreck­li­chen Hoch­was­ser der Fall. 350 der von der Dia­ko­nie betreu­ten Men­schen waren, wie der Rest der Bevöl­ke­rung, kurz­zei­tig ohne Strom, Was­ser und Zufahrts­mög­lich­keit – und somit auch von der Belie­fe­rung mit Essen abge­schnit­ten. „Wir haben wie durch ein Wun­der im Gegen­satz zu so vie­len ande­ren kei­ne Schä­den. Aber wenn zum Bei­spiel schon allein WC-Anla­gen nicht funk­tio­nie­ren, ist das im Bereich der Pfle­ge eine rie­si­ge Her­aus­for­de­rung“, heißt es in der Aus­sendung.

Schnel­le Hil­fe

Aber es wur­de extrem schnell gehol­fen. Das ers­te Trink­was­ser und die ers­ten Mit­ar­bei­ten­den wur­den mit dem Hub­schrau­ber ein­ge­flo­gen, eine Pati­en­tin aus­ge­flo­gen. Wenigs­tens Brauch­was­ser gab es bald wie­der und der Strom kam in Ein­rich­tung für Ein­rich­tung zurück. „Wir haben in der Ein­satz­zen­tra­le in unse­rer Werk­stät­te am Stein­bruch erlebt, wie pro­fes­sio­nell und enga­giert gear­bei­tet wur­de, um allen zu hel­fen“, berich­tet Rek­tor Hubert Stot­ter. Am Frei­tag rück­te die letz­te Hub­schrau­ber-Besat­zung mit ihrer Maschi­ne ab, womit der impro­vi­sier­te Flug­platz bei der Dia­ko­nie-Ein­rich­tung Geschich­te ist.

Über­wäl­ti­gen­de Hilfs­be­reit­schaft

„Wir als Dia­ko­nie de La Tour möch­ten allen Dan­ke sagen“, betont Stot­ter. Der Dank gilt allen Ein­satz­or­ga­ni­sa­tio­nen, den frei­wil­li­gen Hel­fern, den Behör­den von Land, Bezirk und Gemein­de, dem Öster­rei­chi­schen Bun­des­heer und der Exe­ku­ti­ve. „Eben allen, die dazu bei­getra­gen haben, dass auch wir wie­der ver­sorgt sind. Was wir selbst an Hil­fe erfah­ren und an Hilfs­be­reit­schaft im Ort erlebt haben, war und ist über­wäl­ti­gend. Ein beson­de­rer Dank gilt auch allen, die für die Geschä­dig­ten gespen­det haben. Es liegt noch ein lan­ger Weg vor uns, die Nor­ma­li­tät ist weit ent­fernt. Gemein­sam wird aber auch das schaff­bar sein“, blickt Stot­ter opti­mis­tisch vor­aus.

11.07.2022 09:15
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Die Dia­ko­nie sagt Dan­ke! „Danke für die Hilfe an alle, die geholfen haben“, sagen Klienten und der Rektor der Diakonie de La Tour.

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