Bauvorhaben
Zu- und Umbau beim Krankenhaus Spittal im Zeitplan
Der Fokus bei diesem Projekt liegt auf der Erweiterung des tagesklinischen Angebots.
© Büro LH-Stv. Prettner
13,6 Millionen Euro – über 90 Prozent finanziert das Land – fließen in den Um- und Zubau des Krankenhauses Spittal, heute wurde die Dachgleiche des Zubaus “gefeiert”.
Neue Tagesklinik
Wichtigster Bestandteil des Zubaus (rund 11,4 Millionen Euro) ist die neue Tagesklinik, getrennt vom Stationsbetrieb. Denn der Trend gehe hin zu tagesklinischen Strukturen. “Der Zu- und Umbau im Krankenhaus Spittal wird ein wichtiger Meilenstein in der tagesklinischen Versorgung der Menschen in Oberkärnten”, ist sich Gesundheitsreferentin Beate Prettner sicher.
Im Erdgeschoß des Zubaus mit fünf Stockwerken wird die Tagesklinik mit eigenem Eingangs- und Wartebereich, acht Betten und Nebenräumen gebaut. Das Krankenhaus bietet tagesklinische Leistungen vor allem in den Bereichen klassische Chirurgie, Unfallchirurgie, Gynäkologie und HNO – das sind etwa Knieoperationen, Leistenbruch-Behandlungen, Nasen-Korrekturen, Venen-Operationen, gynäkologische Eingriffe oder Metallentfernungen.
Andrea Samonigg-Mahrer, Geschäftsführerin des Spitals, spricht von 1.031 tagesklinischen Eingriffen allein 2020, Tendenz steigend.
Umbau im Bestand
Der Zubau soll bereits im Herbst in Betrieb gehen. Dann startet der Umbau im Bestand. Dort kommt ein fünfter Operationssaal hinzu, Kapazitäten im Warte- und Aufwach-Bereich werden erweitert. Samonigg-Mahrer: “Konkret wird eine neue Holdingarea mit 16 Plätzen eingerichtet, die aufgrund intensiverer Vor- und Nachbereitung im Bereich der Anästhesie platzmäßig notwendig wird.”
Neuer Parkplatz
Das dritte Geschoß des Zubaus widmet sich künftig gänzlich der Zentralsterilisation – aufgrund der steigenden Zahl an Operationen. Modernisiert wird die Dialyse-Station mit zehn Behandlungs- und zwei Reserveplätzen und einem Untersuchungsraum. Außerdem kommen 46 PKW-Parkplätze hinzu, ein ganz neuer Parkplatz entsteht vor dem Eingang der neuen Tagesklinik.