Spatenstich

„Bifran­gi“ inves­tiert in Alt­ho­fen 15 Mil­lio­nen Euro

Der Stahlkomponenten-Hersteller „Bifrangi“ erweitert sein Werk im Industriepark Süd in Althofen: Auf 30.000 Quadratmetern investiert das Unternehmen aus Italien rund 15 Millionen Euro. 60 neue Arbeitsplätze entstehen.

„Bifran­gi“ inves­tiert in Alt­ho­fen 15 Mil­lio­nen Euro Spatenstich: Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch, Stadtamtsleiter Hubert Madrian, „Bifrangi“-Chef Roberto Biasion, Bürgermeister Walter Zemrosser, Gemeinderätin Corina Spendier, Stadtrat Philipp Strutz, Alt-Bürgermeister Manfred Mitterdorfer und „Bifrangi“-Standortleiter Jochen Schritliser (von links)

© Stadtgemeinde Althofen

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Im Jahr 2014 sie­del­te sich der inter­na­tio­na­le Kon­zern „Bifran­gi“ im Indus­trie­park Süd in Alt­ho­fen an. Das Unter­neh­men hat sei­nen Stamm­sitz in Mus­so­len­te in der Pro­vinz Vicen­za in Ita­li­en, agiert welt­weit und pro­du­ziert mit High­tech-Anla­gen Pro­duk­te etwa für Wind­kraft­an­la­gen sowie für die Auto­mo­bil- und Luft­fahrt­in­dus­trie (sie­he „Wis­sens­wert“ unten). Am Stand­ort in Alt­ho­fen wer­den aktu­ell rund hun­dert Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt, Stand­ort­lei­ter ist Jochen Schrit­li­ser.

Größ­te Maschi­ne ihrer Art in Euro­pa

Nun erfährt der moder­ne Maschi­nen­park in Alt­ho­fen eine enor­me Erwei­te­rung. Nach umfang­rei­chen Ver­hand­lun­gen mit der Unter­neh­mer­fa­mi­lie Bia­si­on gelang es den poli­ti­schen Ver­tre­tern der Stadt­ge­mein­de Alt­ho­fen, den Stand­ort für eine neue Pro­duk­ti­ons­li­nie in die Regi­on zu holen. Die Werks­er­wei­te­rung wirkt sich posi­tiv auf den gesam­ten Mit­tel­kärnt­ner Raum aus: 60 neue Arbeits­plät­ze sol­len rund um die größ­te Maschi­ne ihrer Art in Euro­pa ent­ste­hen. Die­se wird in einer 12.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Hal­le unter­ge­bracht sein, die in den nächs­ten Mona­ten errich­tet wird.

Pro­duk­ti­on geht nächs­tes Jahr in Betrieb

„Wir sind sehr stolz dar­auf, dass Alt­ho­fen von der Eigentümerfamilie Bia­si­on den Zuschlag unter den Stand­or­ten in Euro­pa erhal­ten hat. Wir konn­ten ein für bei­de Sei­ten erfreu­li­ches Ver­hand­lungs­pa­ket schnüren“, berich­tet Bürgermeister Wal­ter Zem­ros­ser. Im Mai unter­zeich­ne­te Fir­men­chef Rober­to Bia­si­on die Ver­trä­ge, nun folg­te mit dem Spa­ten­stich der Bau­start. „Wir freu­en uns sehr, unser Pro­dukt­pro­gramm zu erwei­tern, um unse­ren Kun­den noch bes­se­ren Ser­vice bie­ten zu können. Durch die gute Zusam­men­ar­beit mit der Stadt­ge­mein­de Alt­ho­fen und den zuständigen Behörden konn­te in kürzester Zeit der Bau­be­ginn unse­rer neu­en Pro­duk­ti­ons­hal­le rea­li­siert wer­den“, geben Bia­si­on und Schrit­li­ser bekannt. Die Pro­duk­ti­on geht im Lau­fe des nächs­ten Jah­res in Betrieb.

Vor­kaufs­recht für wei­te­re 30.000 Qua­drat­me­ter

Auf 30.000 Qua­drat­me­tern inves­tiert das ita­lie­ni­sche Groß­un­ter­neh­men rund 15 Mil­lio­nen Euro. „Ich bin stolz, dass ich gemein­sam mit unse­rem Alt-Bürgermeister Man­fred Mit­ter­dor­fer federführend an der Betriebs­an­sie­de­lung der welt­weit agie­ren­den Fir­ma Bifran­gi gewirkt habe und glau­be an die Visi­on des Firmengründers und Seni­or­chefs Fran­ces­co Bia­si­on, dass Alt­ho­fen Mus­so­len­te wer­den wird. Im Stamm­werk in Mus­so­len­te sind 400 Men­schen beschäftigt“, fügt Stadt­amts­lei­ter Hubert Madri­an hin­zu.

Eine wei­te­re gute Nach­richt verkündet Bürgermeister Zem­ros­ser: „Die Eigentümer-Familie Bia­si­on hat sich ein Fünf-Jahres-Vorkaufsrecht für eine Fläche von wei­te­ren 30.000 Qua­drat­me­tern gesi­chert“.

 

Wis­sens­wert

Der ita­lie­ni­sche Hand­wer­ker Fran­ces­co Bia­si­on, der aus Mus­so­len­te in Vene­ti­en stammt, eröff­ne­te in der Nach­kriegs­zeit in der Hei­mat sei­ner Fami­lie eine Schmie­de. Über sech­zig Jah­re spä­ter ist er nach wie vor im Unter­neh­men aktiv. Die mecha­ni­sche Bear­bei­tung und die Wei­ter­ent­wick­lung über­nahm sein ältes­ter Sohn Rober­to Bia­si­on. Die ita­lie­ni­sche Schmie­de wuchs mitt­ler­wei­le zu einem inter­na­tio­nal täti­gen Kon­zern mit wei­te­ren Pro­duk­ti­ons­stät­ten.

„Bifran­gi“ ist welt­weit füh­ren­der Her­stel­ler von hoch­wer­ti­gen Flan­schen, Zahn­rä­dern, Naben, Kom­po­nen­ten und Son­der­tei­len für die Auto­mo­bil­in­dus­trie, Land­ma­schi­nen, Fahr­wer­ken wie Erd­be­we­gungs­ma­schi­nen, Luft­fahrt­bran­che und Wind­kraft­an­la­gen. Eini­ge tech­ni­sche Lösun­gen von „Bifran­gi“ wur­den zu Stan­dards in der Indus­trie. Der Kon­zern mit je einem Stand­ort in Ita­li­en, Alt­ho­fen und den USA sowie zwei Nie­der­las­sun­gen in Eng­land beschäf­tigt welt­weit rund 2.000 Mit­ar­bei­ter.

09.08.2022 13:17 - Update am: 09.08.2022 13:22
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„Bifran­gi“ inves­tiert in Alt­ho­fen 15 Mil­lio­nen Euro Spatenstich: Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch, Stadtamtsleiter Hubert Madrian, „Bifrangi“-Chef Roberto Biasion, Bürgermeister Walter Zemrosser, Gemeinderätin Corina Spendier, Stadtrat Philipp Strutz, Alt-Bürgermeister Manfred Mitterdorfer und „Bifrangi“-Standortleiter Jochen Schritliser (von links)

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