Servus TV

Wie lebt es sich auf der Burg Hoch­os­ter­witz?

In der Sendung „Schlösser, Burgen, blaues Blut – alte Mauern, junge Geister“ am Freitag (14. Mai) um 21.10 Uhr blickt „Servus TV“ auch hinter die Gemäuer der Burg Hochosterwitz. Sie befindet sich im Besitz des Fürstenhauses Khevenhüller.

Servus TV Die Burg Hochosterwitz thront seit dem Jahr 860 auf einem Dolomitfelsen östlich von St. Veit an der Glan.

© Servus TV/Daniel Götzhaber

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Wie lebt es sich eigent­lich als Burg­be­sit­zer oder Schloss­herr? Wie finan­zie­ren sie den Erhalt eines Renais­sance-Schlos­ses? Wie lebt es sich im All­tag in edlen, alten Gemäu­ern wirk­lich? Und: Wie viel Gla­mour und wie viel Arbeit ste­cken tat­säch­lich hin­ter den Fas­sa­den der Adels­welt?

Ehr­wür­di­ge Mau­ern

Der Fern­seh­sen­der „Ser­vus TV“ beant­wor­tet die­se Fra­gen und gibt einen Ein­blick in das Leben von drei Fami­li­en und in ihr Leben hin­ter ehr­wür­di­gen Mau­ern. In der Sen­dung „Schlös­ser, Bur­gen, blau­es Blut – alte Mau­ern, jun­ge Geis­ter“ am Frei­tag (14. Mai) um 21.10 Uhr blickt „Ser­vus TV“ auch hin­ter die Gemäu­er einer Burg in Kärn­ten.

Hoch­burg in Fami­li­en­be­sitz

Der Fern­seh­sen­der stat­te­te der Burg Hoch­os­ter­witz einen Besuch ab. Seit dem Jahr 860 thront sie auf einem Dolo­mit­fel­sen öst­lich von St. Veit an der Glan. Seit 1561 befin­det sich die Hoch­burg in Besitz des Fürs­ten­hau­ses Khe­ven­hül­ler. Burg­herr Karl Graf von Khe­ven­hül­ler-Metsch wohnt mit sei­ner Fami­lie auf Schloss Nie­derost­er­witz in Sicht­wei­te der Burg.

Ein­tritts­ein­nah­men und pri­va­te Mit­tel

Graf Khe­ven­hül­ler wuchs groß­teils in Spa­ni­en auf, fun­giert heu­te als spa­ni­scher Hono­rar­kon­sul in Kärn­ten und finan­ziert den Erhalt von Hoch­os­ter­witz mit Ein­tritts­ein­nah­men und aus pri­va­ten Mit­teln. Die­se erwirt­schaf­tet er als Unter­neh­mer mit einer inter­na­tio­nal ver­zweig­ten Fir­ma im Sek­tor erneu­er­ba­rer Ener­gien.

Söh­ne haben Bei­trag zu leis­ten

„Das ist in der Fami­lie seit Gene­ra­tio­nen so, dass der Erhal­ter auch ande­re Ein­künf­te braucht. Allein die Per­so­nal­kos­ten auf der Burg belau­fen sich jähr­lich auf 500.000 Euro. Und wir haben 40.000 Qua­drat­me­ter Dach­flä­che“, schil­dert Burg­herr Karl Graf von Khe­ven­hül­ler-Metsch. Auch sei­ne Söh­ne haben ihren Bei­trag zu leis­ten: „Da soll kei­ner glau­ben, er kann sich ein fri­vo­les Leben leis­ten. Das ist ein Lei­dens­weg, den man da hin­ter­le­gen muss.“

Unbe­weg­li­ches Erbe

Mit sei­ner fran­zö­sisch­stäm­mi­gen Frau, Grä­fin Lelia, hat er vier Kin­der. Im Hoch­adel geht das unbe­weg­li­che Erbe tra­di­tio­nell unge­teilt an den ältes­ten Sohn. Im Hau­se Khe­ven­hül­ler ist das Graf Maxi­mi­li­an, der schon ein Stu­di­um der Phy­sik und Mathe­ma­tik hin­ter sich hat, jetzt aber sei­ner wah­ren Lei­den­schaft nach­geht: der Musik. Er stu­diert Kom­po­si­ti­on, schreibt Film­mu­sik und spielt Kla­vier. Doch als Musi­ker das fami­liä­re Groß­ge­mäu­er zu erhal­ten, wird wohl nicht mög­lich sein: „Ich füh­le mich gera­de nicht imstan­de, die­se Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Ich lebe doch sehr in mei­ner Welt, der Musik. Und ich den­ke, dass mei­ne Geschwis­ter dafür viel geeig­ne­ter wären.“ Mehr dar­über ist am Frei­tag auf „Ser­vus TV“ zu sehen.

 

11.05.2021 09:53 - Update am: 11.05.2021 10:01
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Servus TV Die Burg Hochosterwitz thront seit dem Jahr 860 auf einem Dolomitfelsen östlich von St. Veit an der Glan.

© Servus TV/Daniel Götzhaber