Guttaring

Das „G’schäftle“ in Deins­berg

„Süßes aus Meisterhand“ heißt der Betrieb von Michaela Sonnberger in Deinsberg bei Guttaring. Sie ist auch für die Guttaringer Torte bekannt.

Das „G’schäftle“ in Deins­berg Süßes aus Meisterhand: Michaela Sonnberger bei der Arbeit

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Nach einer drei­jäh­ri­gen Leh­re zur Kon­di­to­rin beim „Craigher“ in Frie­sach zog es die jun­ge Gut­ta­rin­ge­rin Michae­la Sonn­ber­ger hin­aus in die wei­te Welt. Nach eini­gen Jah­ren in Tirol, Süd­ti­rol, am Wör­ther­see und im Aus­land lan­de­te sie schließ­lich auf einem Kreuz­fahrt­schiff. „Es waren schwe­re, aber lehr­rei­che Jah­re für mich. Irgend­wann kam dann der Wunsch zur Sess­haf­tig­keit und Heim­kehr zur Fami­lie“, erklärt Sonn­ber­ger im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“.

Ein-Frau-Betrieb

Nun ist sie seit elf Jah­ren selbst­stän­dig. „Ich bin als Ein-Frau-Betrieb gestar­tet. Gehol­fen hat mir damals wie heu­te mei­ne Mut­ter. Sie ist zwar kei­ne Kon­di­to­rin, aber eine Alles­kön­ne­rin. Gro­ße Unter­stüt­zung erhal­te ich auch von mei­nem Ehe­mann Edgar. Er ist nicht nur mein Haus­schlos­ser, er hilft auch bei der Aus­lie­fe­rung mei­ner Pro­duk­te“, ist die nun­meh­ri­ge Kon­di­tor­meis­te­rin dank­bar. Das Ehe­paar hat zwei Söh­ne: Rapha­el (10) und Matteo (5).

Die Krea­tio­nen

In Deins­berg wer­den in der süßen Werk­statt ver­schie­de­ne Motiv­tor­ten für jeden Anlass geba­cken. Für jedes Hob­by und für jeden Beruf fin­det die Meis­te­rin die rich­ti­gen Tor­ten­mo­ti­ve. Dabei rei­chen ledig­lich Foto­gra­fien als Vor­la­ge. Gear­bei­tet wird im Sechs-Tage-Rhyth­mus, weil täg­lich zahl­rei­che Kaf­fee­häu­ser im Bezirk St. Veit zu belie­fern sind. „Wir lie­fern Tor­ten, Schnit­ten, Tro­cken­ge­bäck, Zucker­rein­ckerl, Reind­ling, Krap­fen, Punch­krap­ferl und vie­les mehr. Die Zuta­ten bezie­hen wir vor­wie­gend aus der Regi­on“, berich­tet Sonn­ber­ger.

Gut­ta­rin­ger Tor­te

Beson­ders beliebt ist bei den Kun­den die Gut­ta­rin­ger Tor­te, die Sonn­ber­ger selbst kre­ierte. Die Tor­te basiert auf einer alte Sage. „Sie han­delt von einem Bau­ern, der an einem Fei­er­tag sei­ne Lin­sen­saat aus­bringt. Die Bevöl­ke­rung warnt ihn vor die­ser Fre­vel­tat“, erzählt Sonn­ber­ger. Wie die Sage aus­geht, ist in einer Bro­schü­re, die in Sonn­ber­gers „G’schäftle“ auf­liegt, zu lesen. Zu den Spe­zia­li­tä­ten zäh­len auch die Zir­ben-Nuss­tor­te, die Zir­ben-Kuga­lan und die Zir­ben-Wür­fa­lan.

Das „G’schäftle“

Vor einem Jahr erfüll­te sich die Kon­di­tor­meis­te­rin einen Traum. Sie rich­te­te in Deins­berg einen Selbst­be­die­nungs­la­den, das „G’schäftle“, ein. Das ist ein Con­tai­ner, in dem die Kun­den täg­lich von 9 bis 19 Uhr ihre Waren selbst aus­su­chen und bezah­len. „Die Leu­te neh­men das Ange­bot ger­ne an, es lohnt sich für mich“, meint Sonn­ber­ger.

Har­te Jah­re

Süßes aus Meis­ter­hand bedeu­tet für Sonn­ber­ger Hand­ar­beit mit viel Lie­be zum Beruf. „Die Selbst­stän­dig­keit habe ich nie bereut, obwohl uns die Coro­na-Jah­re schwer zu schaf­fen gemacht haben. Auch die Fol­gen, denn ist sehr schwer gewor­den, Mit­ar­bei­ter zu fin­den. Der­zeit bin auf der Suche nach einem Lehr­ling“, hofft Sonn­ber­ger, bald fün­dig zu wer­den.

 

27.08.2022 04:30
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Das „G’schäftle“ in Deins­berg Süßes aus Meisterhand: Michaela Sonnberger bei der Arbeit

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