Lavanttal
EU-Bürgerdialog: Jugend meldet sich zu Wort
Die Jugend brachte sich beim EU-Diskussionsforum in Bad St. Leonhard ein und punktete bei Politikern mit brandaktuellem Wissen.
© Büro LR Fellner
„Jugend und Europa: Wir gestalten die Zukunft gemeinsam!“ – so lautete am vergangenen Sonntag das Motto des Bürgerdialos im Lavanttal. Dabei diskutiert wurde eine Vielzahl von aktuellen Themen: Von der Rolle Kärntens im Herzen Europas über die Herausforderungen des Klimawandels und der Energiekrise bis hin zum Krieg in der Ukraine. Die Kärntner Landesregierung war durch Landesrat Daniel Fellner vertreten, seitens der Europäischen Union (EU) stellte sich der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, den Fragen der Jugendlichen, und für die Bundesregierung war Staatssekretärin Claudia Plakolm angereist.
Vom Engagement der Jugend begeistert
Beeindruckt vom großen Engagement, dem breiten Wissen und dem hochaktuellen Informationsstand der Jugend zeigte sich Landesrat Fellner: „Hier wächst eine Generation heran, die regional und global mitwirken möchte.“ Ganz deutlich würden die aktuellen internationalen Entwicklungen vor Augen führen, wie wichtig und wertvoll das Friedensprojekt EU ist. „Dass wir aktuell einen von Russland begonnen Krieg auf dem Friedenskontinent Europa erleben, ist zutiefst erschütternd. Die Solidarität der EU mit der Ukraine ist ein wichtiges Zeichen der Stärke dieses Staatenbunds“, sagte Fellner. Er fügte hinzu: „Es ist uns ein Herzensanliegen, dass die Kinder in Kärnten beste Bedingungen für ein gutes Aufwachsen und Erwachsenwerden vorfinden.“ Der Landesrat verwies auf den erfolgreich eingeschlagenen Weg Kärntens zur kinder- und familienfreundlichsten Region Europas.
Horizont erweitern
Den Jugendlichen würden in Kärnten beste Bildungs- und Ausbildungschancen geboten. Fellner wies auch auf die Vielzahl an Möglichkeiten hin, Europa zu erleben, sei es durch Auslandsstudien, Schüleraustausch, Erasmus‑, Interreg- und Leaderprojekte. „Rausgehen aus der Komfortzone, Grenzen überschreiten, in andere Länderkulturen eintauchen – das sind wertvolle Erfahrungen, die den Horizont erweitern. Die Jugend soll die Möglichkeiten eines Auslandsstudiums nützen“, betonte Fellner. Er richtete einen abschließenden Appell an die jugendlichen Diskutanten: „Ich freue mich, wenn ihr diese Möglichkeiten nutzt und in die Welt hinauszieht. Und noch mehr freue ich mich, wenn ihr dann wieder zurückkommt nach Kärnten, um eine positive Zukunft für eure Heimat aktiv und engagiert mitzugestalten.“


