Förderprogramm
Kärntner weiter fit fürs Internet machen
Kärnten nimmt als gesamtes Bundesland mit allen Städten und Gemeinden an der Initiative „fit4internet“ teil. Der Fokus liegt aktuell auf der Altersklasse „60 plus“ und auf Cyber-Sicherheit.
Mit dem „Verein zur Steigerung der digitalen Kompetenzen in Österreich“ (www.fit4internet.at) soll die Bevölkerung fit fürs Internet gemacht werden. Kärnten nimmt als gesamtes Bundesland mit allen Städten und Gemeinden an dieser Initiative teil. Möglich macht das ein Schulterschluss mit der Wirtschaftskammer, dem Gemeinde-Servicezentrum als Vertreter der Kärntner Gemeinden sowie den Städten Klagenfurt und Villach.
Neue Entwicklungen und Technologien
„Mir ist wichtig, dass bei all den neuen Entwicklungen und Technologien niemand zurückgelassen wird. Das Förderprogramm ‚fit4internet‘ zielt darauf ab, die Kärntner Bevölkerung in die Lage zu versetzen, die vorhandene digitale Infrastruktur optimal zu nutzen. In einem ersten Schritt wird der Fokus daher auf die Generation ‚60 plus‘ und auf die Sicherheit in der digitalen Welt gelegt“, präsentierte Landesrat und Gemeindereferent Daniel Fellner in der Regierungssitzung am Montag einen Bericht zum Programm.
Schulungen für Altersklasse „60 plus“
Konkret heißt das: Nach einer Bedarfserhebung können Gemeinden ihren Einwohnern in der Altersklasse „60 plus“ eine entsprechende Schulung anbieten. Die Durchführung der Schulungen erfolgt durch die Kärntner Volkshochschulen (VHS) in Kooperation mit dem Verein „fit4internet“. „Die Kosten pro Schulungstag belaufen sich auf 1.985 Euro und werden vom Gemeindereferat gefördert: Die ersten 70 Gemeinden, die sich für diese Aktion melden, erhalten zwei Drittel der Gesamtkosten als Förderung“, berichtet Fellner.
Bisher 886 Teilnehmer
Dotiert wurde das Förderprogramm im Haushaltsjahr 2022 mit insgesamt 100.000 Euro. Seit Beginn des Programms im September 2021 meldeten sich bereits 34 Gemeinden für die Umsetzung von VHS-Schulungen für Bürger an und tragen so aktiv dazu bei, Kärnten als digitale Vorzeigeregion zu positionieren. „Insgesamt 886 Personen haben bereits Schulungen absolviert“, verrät Fellner.
Sicherheit in der digitalen Welt
Der zweite Schwerpunkt liegt im Bereich Cyber-Sicherheit. Im Rahmen von Workshops informieren Exekutivbeamte des Bundeskriminalamts Interessierte (Gemeindebedienstete, Mitglieder von Feuerwehren und Vereinen oder Lehrkräfte) ohne IT-Vorkenntnisse über das Thema Sicherheit im Netz. Als Teil der Sicherheitsoffensive 2022/2023 des Gemeinde-Servicezentrums wird „fit4internet“ auch genutzt, um die IT-Security Awareness bei den Mitarbeitern in der Kärntner Verwaltung zu erhöhen. Derzeit werden die Konzepte dazu erarbeitet, die Umsetzung soll bereits heuer erfolgen.


