3,3 Millionen Euro

Start für Moder­ni­sie­rung des Cam­ping-Bads am Ossia­cher See

Noch heuer beginnt die erste Baustufe (Kosten: 3,3 Millionen Euro) der umfassenden Bad-Modernisierung. Alle Maßnahmen trägt die Betreibergesellschaft selbst. Geplante endgültige Fertigstellung: Dezember 2023.

Start für Moder­ni­sie­rung des Cam­ping-Bads am Ossia­cher See Visualisierung: So wird der neue Steg im Camping-Bad Ossiacher See aussehen!

© Stephan Wimmer/columbosnext

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Die Stadt Vil­lach, die mit 90 Pro­zent an der Betrei­ber­ge­sell­schaft betei­ligt ist, und die Markt­ge­mein­de Tref­fen (10 Pro­zent) beschlos­sen in Abstim­mung mit Geschäfts­füh­rung und Auf­sichts­rat, das Cam­ping-Bad Ossia­cher See umfang­reich zu moder­ni­sie­ren. In einer ers­ten Bau­stu­fe inves­tiert die Gesell­schaft 3,3 Mil­lio­nen Euro.

Kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit

„Die Arbei­ten star­ten bereits im Win­ter. Damit gewährleisten wir, dass das belieb­te Cam­ping-Bad auch in den kom­men­den Jah­ren eine Attrak­ti­on sein wird, die die gesam­te Regi­on berei­chert,“ kün­digt Vil­lachs Bürgermeister Günther Albel an. Tref­fens Bürgermeister Klaus Glanz­nig fügt hin­zu: „Die­se Koope­ra­ti­on von Vil­lach und Tref­fen ist ein her­vor­ra­gen­des Bei­spiel für kom­mu­na­le Zusam­men­ar­beit. Vom moder­ni­sier­ten Bad wer­den vor allem die Bürger der bei­den Gemein­den und vie­le Urlaubsgäste pro­fi­tie­ren.“

Fol­gen­de Maß­nah­men sind geplant

  • Neue Steg­an­la­ge inklu­si­ve moder­ne Was­ser­ein­bau­ten: Mit die­sen Maß­nah­men soll noch heu­er begon­nen wer­den.
  • Neue Sanitärhäuser mit Indoor-Unter­hal­tungs­be­reich und Mehr­zweck­raum: Die vor­han­de­nen Sanitäranlagen stam­men teils aus den 1970er-Jah­ren und ent­spre­chen nicht mehr moder­nen Bedürfnissen. Der Unter­hal­tungs­be­reich soll als Schlecht­wet­ter-Ange­bot die­nen.
  • Neu­es Heiz­haus: Geplant sind eine Pel­letshei­zung und eine gro­ße Solar­ther­mie-Anla­ge, um die Ener­gie­kos­ten deut­lich zu sen­ken.
  • Fünf Tiny-Hou­ses: Die wet­ter­fes­ten Zusatz­an­ge­bo­te sind vor allem für Gäste in der Vor- und Nach­sai­son attrak­tiv.
  • Neue Strom­lei­tun­gen: Damit wird die gesam­te Ener­gie­ver­sor­gungs-Infra­struk­tur auf den neu­es­ten Stand gebracht.
  • Komfortstellplätze: Es sol­len 53 wei­te­re Plätze errich­tet wer­den, die Campinggästen eige­ne Strom- und Wasseranschlüsse bie­ten.

Rei­bungs­lo­ser Über­gang

„Zusätzlich enthält die ers­te Bau­stu­fe auch 200.000 Euro für die Pla­nungs­kos­ten der zwei­ten Bau­stu­fe“, erklärt Stadt­rat Harald Sobe, Bau­re­fe­rent der Stadt Vil­lach. Kon­kret: „Wir zie­hen die­se Arbei­ten vor, damit ein zeit­lich rei­bungs­lo­ser Übergang gewährleistet ist. Die Kos­ten der zwei­ten Bau­stu­fe wer­den sich dann um die­sen Betrag ver­rin­gern.“ Der Abschluss aller Arbei­ten der ers­ten Bau­stu­fe ist im Dezem­ber 2023 geplant.

Betrei­ber­ge­sell­schaft trägt die Kos­ten

Tou­ris­ti­ke­rin und Cam­ping­bad-Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de Clau­dia Boy­ne­burg-Spen­dier hebt zwei Aspek­te der Moder­ni­sie­rung her­vor: „Ers­tens: Die qua­li­ta­ti­ve Auf­wer­tung des Bads wird Ein­hei­mi­schen und Gästen eine völlig neue Qualität des See-Erle­bens ermöglichen. Und zwei­tens wird die Moder­ni­sie­rung ohne öffentliches Geld umge­setzt, denn die Betrei­ber-Gesell­schaft finan­ziert die Maß­nah­men aus eige­ner Kraft. Die benötigten Fremd­mit­tel wer­den aus den Ein­nah­men bedient.“

 

Wis­sens­wert

Cam­ping-Bad Ossia­cher See

  • Betrei­ber­ge­sell­schaft: Cam­ping Bad Ossia­cher See GmbH (90 Pro­zent Stadt Vil­lach und 10 Pro­zent Markt­ge­mein­de Tref­fen)
  • Gesamtfläche: 54.000 Qua­drat­me­ter
  • 312 Campingstellplätze
  • 5.000 Qua­drat­me­ter Lie­ge­wei­se für Badegäste
  • Ein Restau­rant und zwei Sanitärgebäude
  • 200 Stellflächen auf dem Gästeparkplatz
12.10.2022 11:06 - Update am: 12.10.2022 11:13
Anzeige
Start für Moder­ni­sie­rung des Cam­ping-Bads am Ossia­cher See Visualisierung: So wird der neue Steg im Camping-Bad Ossiacher See aussehen!

© Stephan Wimmer/columbosnext