Eishockey
Geier-Zwillinge bleiben beim KAC
Der EC KAC verlängert die Verträge der Brüder Manuel und Stefan Geier. Die beiden Angreifer gehen in ihre jeweils 14. Saison bei den Klagenfurter Rotjacken.
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Gemeinsam kommen sie auf unglaubliche 1.466 Bewerbsspiele für den KAC. In der neuen Saison kommen definitiv weitere Spiele hinzu. Der Meister der „bet-at-home ICE Hockey League“ gab soeben in einer Aussendung bekannt, die Zusammenarbeit mit den Brüdern Manuel und Stefan Geier ein weiteres Jahr fortzusetzen.
Vier Meistertitel
Manuel Geier (33) erzielte in den abgelaufenen Saison den letzten KAC-Treffer: Das ihm zugesprochene technische Tor fixierte im fünften Finalspiel den 5:3‑Erfolg gegen den HC Bozen und damit endgültig auch den Gewinn des Meistertitels. Dieser Titel war nach 2009, 2013 und 2019 bereits der vierte, den der ehemalige Kapitän der Rotjacken mit dem Klub gewinnen konnte. Geier überwand zwischen 2017 und 2019 sowohl eine Erkrankung als auch eine schwere Verletzung, in den beiden vergangenen Jahren näherte er sich Schritt für Schritt wieder seiner Form an: Mittlerweile bringt er seine Routine vornehmlich in defensiv angelegten Rollen im rot-weißen Angriff ein. Insgesamt bestritt der gebürtige Steirer für den KAC bislang 713 Partien in Österreichs höchster Spielklasse, dabei gelangen ihm 111 Tore und 155 Vorlagen.
Der Dauerbrenner
Stefan Geier (33) gehört zu den Dauerbrennern im Team des Rekordmeisters: In den vergangenen fünf Spielzeiten verpasste er nur sechs von 311 Ligaspielen. Insgesamt lief er bereits in 731 Meisterschaftsspielen für den EC KAC auf. Seit der Liga-Neugründung im Jahr 2000 trugen nur Thomas Koch und Johannes Reichel öfter das rot-weiße Trikot. Die gute Punkte-Ausbeute des um fünf Minuten jüngeren der Geier-Zwillingsbrüder (insgesamt 94 Treffer und 131 Assists in der Liga) flaute in den vergangenen beiden Saisonen etwas ab, weil auch ihm im KAC-Sturm zunehmend defensive Aufgaben zugeteilt wurden.
Lob vom Trainer
KAC-Trainer Petri Matikainen ist erfreut über die Vertragsverlängerungen: „Sie verfügen beide nach wie vor über die Energie, den Antrieb und die Hingabe, die unsere Mannschaft stärker machen. Ihr Stellenwert in unserer Gruppe ist ebenso hoch wie ihr Ansehen unter ihren Mitspielern.“ Einerseits, weil sie Führungsrollen in unserem Gefüge einnehmen, andererseits, weil sie sich für keine Aufgabe zu schade sind. „Die Arbeit, die Manuel und Stefan in einer defensiv ausgerichteten Sturmlinie oder im Unterzahlspiel erledigen, schlägt sich nicht in Torschützenlisten nieder, aber sie sind ohne Zweifel essenzielle Bausteine unserer nächstjährigen Mannschaft und entsprechend froh bin ich, dass sie uns auch weiterhin zur Verfügung stehen“, betont Matikainen.
