In Brüssel

Kärnt­ner „Europäus“-Award für Jean-Clau­de Jun­cker

Landeshauptmann Peter Kaiser überreichte den „Europäus“-Award bei einem persönlichen Treffen in Brüssel.

Kärnt­ner „Europäus“-Award für Jean-Clau­de Jun­cker „Kärntner Europahaus“-Präsident Christof Zernatto, Landeshauptmann Peter Kaiser, Verbindungsbüro-Leiterin Martina Rattinger, Jean-Claude Juncker und EU-Kommissar Johannes Hahn (von links)

© Büro LH Kaiser

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Er brennt unver­än­dert für die EU (Euro­päi­sche Uni­on) als größ­tes Frie­dens­pro­jekt. Bei sei­nem Enga­ge­ment, die EU vor­an­zu­brin­gen sowie Pro­ble­me und Schwie­rig­kei­ten zu heben, das ihm den Ruf als „Mis­ter Euro­pa“ ein­brach­te, nahm er sich nie ein Blatt vor den Mund. Die Rede ist Jean-Clau­de Jun­cker aus Luxem­burg, Prä­si­dent der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on außer Dienst.

Ver­net­zung und Eini­gung Euro­pas

Für eben die­ses Enga­ge­ment bekam Jun­cker ver­gan­ge­nes Jahr von einer Jury den vom Land Kärn­ten gemein­sam mit der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten und dem „Forum Vel­den“ ins Leben geru­fe­nen „Europäus“-Award zuer­kannt. Mit die­sem Award wer­den Per­sön­lich­kei­ten und Insti­tu­tio­nen für ihr Wir­ken in Bezug auf die Ver­net­zung und Eini­gung Euro­pas geehrt, die damit den ver­bin­den­den Euro­pa-Gedan­ken in das öffent­li­che Bewusst­sein rücken und die euro­päi­sche Eini­gungs­idee för­dern. Nach­dem die Ver­lei­hung nur vir­tu­ell statt­fand, nutz­te Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser sei­ne aktu­el­le Dienst­rei­se nach Brüs­sel zur „Euro­päi­schen Woche der Städ­te und Regio­nen“ sowie zur Kon­fe­renz des Aus­schus­ses der Regio­nen, um Jun­cker die Tro­phäe per­sön­lich zu über­ge­ben.

Sozi­al und soli­da­risch

„Jean-Clau­de Jun­cker ist mit sei­nem unbän­di­gen Enga­ge­ment für Euro­pa, für sei­ne Bereit­schaft, die Men­schen von der Idee eines gemein­sa­men, fried­li­chen, wirt­schaft­lich eben­so wie sozi­al und soli­da­risch star­ken Euro­pas zu über­zeu­gen und dabei auch die vie­len Schwie­rig­kei­ten und Her­aus­for­de­run­gen zu über­win­den, ein Vor­bild“, sagt Kai­ser. Euro­pa ist, so der Lan­des­haupt­mann, eine Ver­pflich­tung für alle. „Es braucht mehr denn je ein Bekennt­nis zu einem Euro­pa, das Enkel­ver­ant­wor­tung ein­geht und die Auf­ga­be hat, huma­nis­ti­sche Gedan­ken so zu ver­brei­ten, dass man nir­gend­wo auf die­sem Glo­bus an ihnen vor­bei­kommt. Gera­de an der geschlos­se­nen Hal­tung gegen­über Russ­land und dem von ihm ange­zet­tel­ten Krieg in der Ukrai­ne ist das deut­lich unter Beweis zu stel­len“, begrün­det Kai­ser.

Kärn­ten im Her­zen der EU

Beim Gespräch mit dem ehe­ma­li­gen Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten beton­te der Lan­des­haupt­mann: „Es war mir ein per­sön­li­ches Anlie­gen, Ihnen die­sen Award per­sön­lich zu über­rei­chen. Neh­men Sie ihn bit­te als Aus­druck mei­ner per­sön­li­chen und der Wert­schät­zung unse­res Bun­des­lands Kärn­ten, eine euro­päi­sche Regi­on im Her­zen der EU, die die euro­päi­sche Idee ‚In Viel­falt geeint‘ lebt und an der man durch zahl­rei­che von der EU geför­der­ten Pro­jek­te und Maß­nah­men sieht, wel­chen Auf­schwung die EU brin­gen kann.“

Bei der Über­rei­chung waren EU-Kom­mis­sar Johan­nes Hahn, der Prä­si­dent des Kärnt­ner Euro­pa­hau­ses Chris­tof Zer­nat­to und die Lei­te­rin des Kärnt­ner Ver­bin­dungs­bü­ros in Brüs­sel Mar­ti­na Rat­tin­ger anwe­send.

13.10.2022 11:00
Anzeige
Kärnt­ner „Europäus“-Award für Jean-Clau­de Jun­cker „Kärntner Europahaus“-Präsident Christof Zernatto, Landeshauptmann Peter Kaiser, Verbindungsbüro-Leiterin Martina Rattinger, Jean-Claude Juncker und EU-Kommissar Johannes Hahn (von links)

© Büro LH Kaiser