Christina Patterer
„Ich bin die Stimme des Gailtals im Landtag“
Christina Patterer (29) aus Kötschach-Mauthen ist die jüngste Abgeordnete im Kärntner Landtag. Im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ erzählt sie, wie sie ihre Leidenschaft für die Politik entdeckte und wer sie förderte.
© privat
Bei der Landtagswahl im Jahr 2018 erreichte die SPÖ Kärnten mit 47,94 Prozent der Stimmen Platz eins. Seitdem stellt die SPÖ gleich 18 der insgesamt 36 Abgeordneten. Aufgrund dieses guten Wahlergebnisses zog dann auch Christina Patterer als jüngste Frau in den Landtag ein. „Ich habe als junge Frau die Chance zur Mitgestaltung erhalten“, blickt Patterer im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ zurück.
Alt-Bürgermeister als Förderer
Wie verschlug es die heute 29-Jährige aus Kötschach-Mauthen in die Politik? Ihr erster Förderer war der damalige Bürgermeister Walter Hartlieb. Patterer repräsentierte als Käsekönigin die Region und den Gailtaler Almkäse. „Wir haben viele Gespräche geführt. Durch ihn habe ich die Arbeit in der Kommunalpolitik kennengelernt“, erinnert sich Patterer. Als er ihr schließlich den Vorschlag unterbreitete, in seinem Team im Gemeinderat tätig zu werden, überließ sie nichts dem Zufall und absolvierte unter anderem die kommunalpolitische Akademie der SPÖ Kärnten.
Interessen des Gailtals
Mittlerweile ist sie auch Gemeindeparteivorsitzende der SPÖ Kötschach-Mauthen und Mitglied des Gemeindevorstands ihrer Heimatgemeinde (siehe „Zur Person“ unten). Als Landtagsabgeordnete versteht sie sich als Stimme des Gailtals in Klagenfurt. „Meine Aufgabe ist es, die Interessen des Gailtals im Landtag zu vertreten“, schildert Patterer. Die Themen sind vielfältig und breit gefächert: Sicherung der Arbeitsplätze im Tal, der Abwanderung entgegenwirken, Schaffung von Wohnraum, Stärkung der Gesundheitsversorgung sowie der Kinderbildung- und Betreuung.
Über Parteigrenzen hinweg
Die inhaltlichen Prioritäten ihrer politischen Arbeit stimmt sie regelmäßig mit den einzelnen Vertretern im Bezirk Hermagor ab. „Über die Parteigrenzen hinweg“, wie Patterer betont. Demzufolge hat sie stets ein offenes Ohr für alle Bürger.
Bewegung in der freien Natur
In ihrer Freizeit bewegt sie sich gerne in der Natur – ob beim Laufen, in den Bergen oder auf Klettersteigen. „Für Kreativität ist ein freier Kopf erforderlich“, begründet Patterer. Ihre sportlichen Aktivitäten gehen so weit, dass sie auch schon Halbmarathons bestritt – und ebenso konsequent wie ihre berufliche Ausbildung auch beendete.
Zur Person
Christina Patterer (29) ist ausgebildete Volksschul‑, Integrations‑, Sprachheil- und Hörgeschädigtenlehrerin. Seit dem Jahr 2018 ist sie Abgeordnete zum Kärntner Landtag und nach wie vor als Lehrerin tätig.
Nach dem Rücktritt von Bürgermeister Walter Hartlieb und der Wahl von Josef Zoppoth zu dessen Nachfolger im Vorjahr übernahm sie den Vorsitz der SPÖ Kötschach-Mauthen. In ihrer Heimatgemeinde übt sie auch das Amt der Gemeindevorständin aus.
Im Kärntner Landtag ist Patterer in mehreren Ausschüssen, unter anderem im Bildungsausschuss, vertreten. Als Bereichssprecherin für Bildung lässt sie ihre Erfahrungen aus der Praxis direkt in die Landtagsarbeit einfließen.
- Im vergangenen Jahr übernahm Christina Patterer auch den Vorsitz der SPÖ Kötschach-Mauthen.
- In ihrer Freizeit bewegt sich Christina Patterer gerne in der Natur – ob beim Laufen, in den Bergen oder auf Klettersteigen.
- Seit dem Jahr 2018 gehört Christina Patterer als jüngste Abgeordnete dem Kärntner Landtag an.
- Christina Patterer zieht es auch in die Berge.