Broschüre

Sozi­al­rat­ge­ber bie­tet Hil­fe im Über­blick

Wo bekomme ich Hilfe und Unterstützung in schwierigen Bereichen des Lebens? Diese Frage beantwortet der „Sozialratgeber Kärnten 2022“.

Sozi­al­rat­ge­ber bie­tet Hil­fe im Über­blick Präsentation des Sozialratgebers mit Marlene Myslivec, Julia Aichernig, Landeshauptmann Peter Kaiser, Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner, Stephanie Venier und Nathalie Tennant (von links)

© LPD Kärnten/Krainz

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Der „Sozi­al­rat­ge­ber Kärn­ten 2022“, eine 200 Sei­ten star­ke Bro­schü­re des Lan­des Kärn­ten, beinhal­tet erst­mals alle Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen, Maß­nah­men, Ange­bo­te und Hil­fe­stel­lun­gen des Lan­des, des Bun­des und ver­schie­de­ner Insti­tu­tio­nen und Orga­ni­sa­tio­nen. 10.000 Stück wur­den gedruckt, die nun unter ande­rem beim Land Kärn­ten sowie in Gemein­den, Ordi­na­tio­nen, Anwalt­schaf­ten, Kam­mern und Sozi­al­ein­rich­tun­gen auf­lie­gen. Wesent­li­cher Part­ner beim Sozi­al­rat­ge­ber ist der „LOTSE“, der Ver­ein zur För­de­rung der Sicht­bar­keit sozia­ler Arbeit, der online (www.wohin.or.at) seit rund einem Jahr als kos­ten­freie Anlauf­stel­le für Rat­su­chen­de fun­giert.

Alle Hil­fe­stel­lun­gen in einer Bro­schü­re

Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser sowie Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin und Sozi­al­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner beton­ten, dass die Situa­ti­on für die Men­schen momen­tan so schwie­rig und her­aus­for­dernd wie seit Jahr­zehn­ten nicht mehr ist. „Hil­fe­stel­lun­gen, Bera­tun­gen, Kon­tak­te sind gera­de jetzt immens wich­tig. Daher haben wir sie alle gesam­melt und wol­len Infor­ma­tio­nen dazu aus einer Hand bie­ten. Und das auch hap­tisch in Buch­form, damit auch jene Men­schen Zugang haben, die digi­tal nicht so affin sind“, sagt Kai­ser.

Kärn­ten-Bonus auch 2023

Der Sozi­al­rat­ge­ber glie­dert sich in drei Tei­le: sozia­le Richt­sät­ze, Geld und Sach­leis­tun­gen, Bera­tungs- und Betreu­ungs­an­ge­bo­te sowie Adres­sen. Kai­ser führt bei­spiel­ge­bend die „Hil­fe in beson­de­ren Lebens­la­gen“ an sowie das Kärnt­ner Kin­der­sti­pen­di­um und den Kärn­ten-Bonus, der laut Lan­des­haupt­mann Kai­ser auch im kom­men­den Jahr fort­ge­setzt wird.

Ein­fa­che­rer Zugang zu Wohn­bei­hil­fe

Mit Hil­fe einer Valo­ri­sie­rung sol­len künf­tig noch mehr Men­schen Zugang zur Wohn­bei­hil­fe erhal­ten. „Ich appel­lie­re an den Bund, unse­rem Bei­spiel zu fol­gen und zum Bei­spiel über ein Mora­to­ri­um Miet­erhö­hun­gen ein­zu­brem­sen und die Mehr­wert­steu­er auf Betriebs­kos­ten zu redu­zie­ren oder aus­zu­set­zen“, erläu­tert Kai­ser. Laut Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Prett­ner gibt es eine Fül­le an Sozi­al­leis­tun­gen, von denen die meis­ten Kärnt­ner aber noch nicht wis­sen. Des­halb wur­de der Sozi­al­rat­ge­ber inner­halb von 14 Wochen und ins­ge­samt tau­send Arbeits­stun­den umge­setzt und soll nun Ori­en­tie­rung geben.

Zwei neue Unter­stüt­zungs­hil­fen

Es wird auch zwei neue Leis­tun­gen geben. Das Land Kärn­ten wird gemein­sam mit dem Bund die Finan­zie­rung der 24-Stun­den-Betreu­ung nach­bes­sern. Zusätz­lich senkt das Bun­des­land Kärn­ten ab 1. Dezem­ber 2022 die Selbst­be­hal­te für mobi­le Diens­te um ein Drit­tel. Eine Per­son mit 1.300 Euro Net­to­ein­kom­men und benö­tig­ten 12,5 Leis­tungs­stun­den wird sich damit 76 Euro im Monat und 912 Euro im Jahr erspa­ren. Eine Per­son mit 1.300 Euro Net­to­ein­kom­men und erhöh­tem Pfle­ge­be­darf von 32 Stun­den erspart sich künf­tig 200 Euro pro Monat und 2.400 Euro pro Jahr. Die Sen­kung der Selbst­be­hal­te für mobi­le Diens­te um ein Drit­tel kos­tet das Land Kärn­ten ins­ge­samt 6,6 Mil­lio­nen Euro pro Jahr.[/info]

29.10.2022 12:00 - Update am: 29.10.2022 18:55
Anzeige
Sozi­al­rat­ge­ber bie­tet Hil­fe im Über­blick Präsentation des Sozialratgebers mit Marlene Myslivec, Julia Aichernig, Landeshauptmann Peter Kaiser, Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner, Stephanie Venier und Nathalie Tennant (von links)

© LPD Kärnten/Krainz