Europäische Jugendwoche
„Unsere Zukunft in unseren Händen“
Anlässlich der europäischen Jugendwoche von 24. bis 30. Mai stellte Landesrätin Sara Schaar heute die Förderprogramme „Erasmus+“ und „Europäisches Solidaritätskorps“ vor.
© Büro LR Schaar
Junge Menschen sollen sich gesellschaftlich einbringen und für Europa motiviert werden. Dieses Ziel verfolgt die europäische Jugendwoche vom 24. bis 30. Mai, die heuer unter dem Motto „Unsere Zukunft in unseren Händen“ steht.
EU-Jugendprogramme 2021 bis 2027
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz machten heute Landesrätin und Jugendreferentin Sara Schaar (SPÖ), Marc Germeshausen vom Verein „Gemma“ und vom Europahaus Klagenfurt, Olga Utan aus Moldawien (Freiwillige im Klagenfurter Europahaus) und Rovena Sina aus Albanien (Freiwillige im Kärntner Landesjugendreferat) auf die neuen EU-Jugendprogramme von 2021 bis 2027 aufmerksam.
Jugend diskutiert Themen
„Bei den europäischen Jugendwochen können Jugendliche Themen diskutieren, die ihnen am Herzen liegen und sich über die EU-Jugendprogramme informieren“, berichtet Schaar. Ihr ist es wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem Jugendliche ihre Meinungen etwa zu Umweltthemen einbringen können. Einen idealen Rahmen dafür bieten das Programm „Erasmus+“ und das „Europäische Solidaritätskorps“.
Programm „Erasmus+“
„Erasmus+“ heißt das EU-Förderprogramm für Bildung, Jugend und Sport, das heuer an den Start gegangen ist und bis Ende 2027 läuft. Unter dem Dach „Erasmus+ Jugend in Aktion“ gibt es Fördermöglichkeiten für Jugendprojekte und die außerschulische Jugendarbeit. „Die Formate fördern Mobilität und interkulturelle Lernerfahrungen von jungen Menschen sowie den Aufbau von neuen Netzwerken“, erklärt Schaar. Das Programm bietet weiterhin die Möglichkeit für 13- bis 30-Jährige, sich bei europäischen Jugendbegegnungen zu treffen, um sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das sie bewegt. Die Weiterbildung für Fachkräfte der Jugendarbeit werden mittels europäischen Workshops, Seminaren und Trainings gefördert.
Neue Förderschiene
„Erasmus+“ hat auch eine neue Förderschiene zu bieten: die „Youth Participation Acitivites“. „Hier werden Aktivitäten des non-formalen Lernens, welche die Teilhabe junger Menschen am demokratischen und gesellschaftlichen Leben auf lokaler, regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene unterstützen, gefördert“, erklärt Marc Germeshausen vom Verein „Gemma“.
Europäisches Solidaritätskorps
Seit dem Jahr 2018 gibt es ein neues Jugendprogramm: Das „Europäische Solidaritätskorps“ bietet gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen aus dem sozialen Bereich die Möglichkeit, junge, engagierte Menschen für ihr Team zu gewinnen. „Dazu zählen Solidaritätsprojekte, wo junge Menschen eigene lokale Projektideen umsetzen können oder Freiwilligen-Projekte, wo sich junge Menschen für das Projekt einer Organisation engagieren“, erzählt Germeshausen.
