Hotel-Projekt

Vier Mil­lio­nen Euro in Samer­hof inves­tiert

Hotelier Christian Wassertheurer, Inhaber des Samerhofs in Tröpolach bei Hermagor, weitete das bisherige „All inclusive“-Konzept aus und nahm dafür vier Millionen Euro in die Hand.

Vier Mil­lio­nen Euro in Samer­hof inves­tiert Wo sich die Gäste wohlfühlen, trägt Hotelier Christian Wassertheurer Lebensgefährtin Jasmine Wallisch auf Händen.

© Samerhof

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Am Fuße des Nass­felds putz­te sich ein Fami­li­en­ho­tel wäh­rend des „Coro­na-Win­ter­schlafs“ neu her­aus. Hote­lier Chris­ti­an Was­ser­t­heu­rer und sei­ne Lebens­ge­fähr­tin Jas­mi­ne Wal­lisch inves­tier­ten vier Mil­lio­nen Euro, um das „All inclusive“-Konzept in ihrem Fami­li­en­ho­tel in Trö­pol­ach in der Stadt­ge­mein­de Her­ma­gor unter dem Mot­to „Non­plus­ul­tra“ aus­zu­bau­en. „Die­se Inves­ti­ti­on ist unse­re Ant­wort auf Coro­na“, betont Was­ser­t­heu­rer.

Neue In- und Out­door-Ange­bo­te

Im Hotel wur­den für Fami­li­en ein 1.400 Qua­drat­me­ter gro­ßer Zubau und zahl­rei­che In- und Out­door-Ange­bo­te wie ein zwei­stö­cki­ger Indoor-Klet­ter­park, ein „Play­land“ für Kin­der und ein Kin­der­spiel­haus auf knapp neun Metern Höhe errich­tet. Und: Mit einer flä­chen­de­cken­den Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge, kom­bi­niert mit Was­ser-Wär­me­pum­pe, ist das Hotel auch ener­gie­aut­ark.

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Typi­scher Samer­hof-Stil

Die Aus­zeit wur­de nicht nur zur Ver­grö­ße­rung durch die Ver­wen­dung von über tau­send Kubik­me­tern Beton und 800 Ton­nen Stahl für eine Gesamt­flä­che von 1.400 Qua­drat­me­tern genutzt, son­dern auch, um den typi­schen Samer­hof-Stil zwi­schen Alt­holz und Metall bis in die letz­te Ecke umzu­set­zen. Neu sind auch zwölf zusätz­li­che Fami­li­en­zim­mer mit tren­di­gen Kin­der­ko­jen und meh­re­re alters­ge­rech­te Kin­der­sta­tio­nen.

Nach­hal­ti­ger Mas­siv­bau

„Die Wet­ter­in­ter­val­le in unse­rem Ski­ge­biet haben uns zu einem nach­hal­ti­gen Mas­siv­bau bewegt. Weil unse­re Car­ports sonn­sei­tig gele­gen sind, kön­nen wir mit einer neu­en Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge strom­tech­nisch den Tages­be­darf des Hotel­be­triebs abde­cken“, erzählt Was­ser­t­heu­rer. Eine lus­ti­ge Bege­ben­heit wäh­rend der Bau­ar­bei­ten ergab sich mit dem Fund eines Trak­tor­rei­fens vom Urgroß­va­ter in sie­ben Meter Tie­fe. „Da muss­ten wir wirk­lich schmun­zeln“, blickt Was­ser­t­heu­rer zurück.

Auf Was­ser­ader gesto­ßen

Auch das Glück des Flei­ßi­gen wider­fuhr den erfah­re­nen Tou­ris­ti­kern, als sie zu Bau­be­ginn auf eine Was­ser­ader gesto­ßen waren, die sie nun mit 25 Kubik Was­ser Tages­men­ge für die Ein­spei­sung in die Wär­me­pum­pe nut­zen. „Wir sind also zu hun­dert Pro­zent strom- und wär­me­tech­nisch aut­ark“, berich­tet Was­ser­t­heu­rer stolz. Zwi­schen­zeit­lich wur­de auch der gesam­te Fuhr­park des Samer­hofs auf hun­dert Pro­zent elek­trisch umge­stellt.

 

25.05.2021 17:55
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Vier Mil­lio­nen Euro in Samer­hof inves­tiert Wo sich die Gäste wohlfühlen, trägt Hotelier Christian Wassertheurer Lebensgefährtin Jasmine Wallisch auf Händen.

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