Treffen
„Haus Herrnhilf“ feierte 25-Jahr-Jubiläum
Seit 25 Jahren bietet das „Haus Herrnhilf“ der Diakone de la Tour in Treffen Kindern und Jugendlichen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern wohnen können, ein temporäres Zuhause. Das verschobene Jubiläum wurde jetzt nachgefeiert.
© Diakonie
Vor einem Vierteljahrhundert wurde das „Haus Herrnhilf“ der Diakonie de La Tour, eine sozialpädagogische Einrichtung für Kinder und Jugendliche, in Treffen eröffnet. In all den Jahren war es Kindern und Jugendlichen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Familien wohnen können, ein temporäres Zuhause. Heute werden insgesamt 45 Kinder und Jugendliche von 50 Mitarbeitern auf ihrem Weg begleitet. Bereits Anfang Juli hätte das Jubiläum gefeiert werden sollen, doch dann kam das Hochwasser in Treffen. Am vergangenen Montag wurde endlich gefeiert!
Pädagogische Ansätze veränderten sich
Gelebt und gearbeitet wird im „Haus Herrnhilf“ nach einem modernen Wohn- und wissenschaftlich ausgerichteten sozialpädagogischen Konzept. Vor allem in den vergangenen Jahren wurden neue pädagogische Ansätze in die Arbeit implementiert, Mitarbeiter zusätzlich zur erforderlichen psychologischen oder pädagogischen akademischen Ausbildung mittels neuer Methoden qualifiziert und dieses Wissen in Teambesprechungen immer wieder geschult.
Selbstständiges Leben im Vordergrund
Besonders die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen, die bestmögliche Vorbereitung auf das selbstständige Leben sowie die Ausrichtung der pädagogischen Arbeit an den Kinderrechten stehen nun im Vordergrund der Begleitung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Langjährige Mitarbeiterin ausgezeichnet
Geehrt wurde auch eine der langjährigen Leitungen des „Hauses Herrnhilf“, nämlich Silvia Kopeinig, die vor wenigen Tagen in den Ruhestand trat. Sie bekam von Rektor Hubert Stotter das Goldene Kronenkreuz, die höchste Auszeichnung der Diakonie, verliehen. Die Freude war nicht nur bei ihr, sondern auch bei ihrer Leitungskollegin Gabriele Hadler und ihrem Nachfolger, Marcus Kofler, groß.

Leitbild nach Diakonie-Gründerin
Was Gräfin Elvine de La Tour vor knapp 150 Jahren aus Liebe zu den Kindern in Görz begonnen hatte, wird im „Haus Herrnhilf“ seither weitergeführt. Unterstützung in schwierigen Lebenslagen und Förderung, vor allem auch auf schulischer Ebene, waren der Gräfin enorm wichtig und sind es im „Haus Herrnhilf“ auch heute noch.
Achtung und Liebe
Eingebettet in das Netz der Diakonie de La Tour sowie in Kooperation mit zahlreichen Netzwerkpartnern und vor allem auch in enger Abstimmung mit dem Land Kärnten und den Eltern wird im „Haus Herrnhilf“ auch weiterhin aus Achtung und Liebe zu den anvertrauten Kindern und Jugendlichen visionär gearbeitet.
© Diakonie

