Landtagsbeschluss

Ver­stärk­ter Ein­satz von Nutz­was­ser im Außen­be­reich

Der Kärntner Landtag beschloss heute die Novellierung des Gesetzes zur Gemeindewasserversorgung.

Landesrat Daniel Fellner Landesrat und Wasserwirtschaftsreferent Daniel Fellner: „Trink- und Nutzwasser bleiben immer streng voneinander getrennt.“

© Gernot Gleiss

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In der heu­ti­gen Land­tags­sit­zung beschlos­sen die Abge­ord­ne­ten den Geset­zes­ent­wurf zur Novel­lie­rung des Kärnt­ner Geset­zes zur Gemein­de­was­ser­ver­sor­gung. „Das ist ein not­wen­di­ger Schritt hin zu einem noch bewuss­te­ren und sorg­sa­me­ren Umgang mit dem wich­tigs­ten aller Lebens­mit­tel – unse­rem Trink­was­ser“, sagt Lan­des­rat und Was­ser­wirt­schafts­re­fe­rent Dani­el Fell­ner (SPÖ). Er betont, dass Trink- und Nutz­was­ser immer streng von­ein­an­der getrennt blei­ben: „In die­sem Zusam­men­hang haben wir auch einen eige­nen Leit­fa­den zur land­wirt­schaft­li­chen Bewäs­se­rung erstellt.“

Was­ser­knapp­heit vor­beu­gen

Was bedeu­tet die­se Novel­lie­rung des Geset­zes unter ande­rem kon­kret? Dort, wo es sinn­voll ist, besteht die Mög­lich­keit, nicht mehr kost­ba­res Trink­was­ser ein­zu­set­zen. Das betrifft etwa den Außen­be­reich (zum Bei­spiel für die Gar­ten­be­wäs­se­rung) oder Stall­ge­bäu­de (zum Bei­spiel für Rei­ni­gungs­ar­bei­ten). „In Zei­ten des Kli­ma­wan­dels kommt es bereits heu­te in Kärn­ten ver­mehrt zu Was­ser­knapp­heit, vor allem im Som­mer. Das erfor­dert schon jetzt einen klu­gen Umgang mit die­sem wert­vol­len Gut“, erklärt Lan­des­rä­tin und Umwelt­re­fe­ren­tin Sara Schaar (SPÖ).

27.05.2021 16:08
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Landesrat Daniel Fellner Landesrat und Wasserwirtschaftsreferent Daniel Fellner: „Trink- und Nutzwasser bleiben immer streng voneinander getrennt.“

© Gernot Gleiss