Zweites Relegationsspiel
Austrianer, schenkt uns den Aufstieg!
Beim SK Austria Klagenfurt ruht sich niemand auf dem 4:0-Heimsieg im Hinspiel der Relegation aus. Konzentriert und konsequent wollen die Violetten aus Waidmannsdorf heute in St. Pölten (17 Uhr) zu Ende bringen, was sie begonnen haben: den Aufstieg in die Bundesliga.
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„War was?“, fragte Trainer Peter Pacult seine Spieler einen Tag nach dem zugegeben fulminanten 4:0‑Heimsieg gegen SKN St. Pölten im ersten Relegationsspiel um den Aufstieg in die Tipico-Bundesliga. Was er damit meinte? „Es ist bisher nichts erreicht. Der Fokus liegt voll auf dem Spiel in St. Pölten. Darauf bereiten wir uns konzentriert vor. Wir haben unser Ziel vor Augen und müssen sehr hart arbeiten, um alles klarzumachen“, erklärt Pacult.
Top-Leitung benötigt
Das alles entscheidende Rückspiel beginnt heute um 17 Uhr („Sky“ überträgt live) in der NV-Arena in St. Pölten. Die Violetten aus Waidmannsdorf machten sich bereits gestern auf den Weg nach Niederösterreich. „Natürlich war das Hinspiel ein Hammer-Erlebnis, sehr emotional, weil auch die Fans endlich wieder im Stadion dabei sein durften. Aber wir wissen, dass es noch nicht vorbei ist“, sagt Mittelfeld-Mann Christopher Cvetko. Er blickt entschlossen nach vorne: „Wir brauchen eine weitere Top-Leistung – und die werden wir auch bringen.“
Nicht passiv auftreten
Pacult kündigte bereits nach dem Abpfiff des Hinspiels an, sich nicht auf dem Vorsprung ausruhen zu wollen: „Wir werden in St. Pölten sicher nicht passiv auftreten. Die Jungs sollen wieder mutig spielen und die Herausforderung mit breiter Brust angehen.“ Angreifer Markus Pink, der im Wörthersee-Stadion einen Doppelpack schnürte, kann es kaum erwarten: „Wir sind total heiß auf das Match.“
St. Pölten klammert sich an Strohhalm
Beim SKN St. Pölten machte sich naturgemäß große Enttäuschung breit, die Niederösterreicher geben sich aber nicht geschlagen. „Eine Minimalchance haben wir noch, aber dafür muss ein frühes Tor fallen und meine Mannschaft einen Tag wie diesmal Klagenfurt erwischen“, erklärt Trainer Gerald Baumgartner.
