Tobias Strasser-Knopper

Er lässt der Fan­ta­sie frei­en Raum

Tobias Strasser-Knopper (19) veröffentlichte sein erstes Buch mit dem Titel „Wolf’s Pride. Ein Biss mit Folgen“. „KLiCK Kärnten“ sprach mit ihm über das Entwerfen literarischer Welten.

Er lässt der Fan­ta­sie frei­en Raum Tobias Strasser-Knopper veröffentlichte mit 19 Jahren seinen ersten Roman.

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Bei der Lek­tü­re von „Wolf’s Pri­de. Ein Biss mit Fol­gen“ öff­nen sich die Tore in eine Welt, die ihren Ursprung in der Fan­ta­sie des 19-jäh­ri­gen Tobi­as Stras­ser-Knop­per aus St. Geor­gen im Lavant­tal nimmt. „An die­sem Buch habe ich knapp zwei Jah­re geschrie­ben. Nach acht Mona­ten habe ich dann mit dem Wolf-Ver­lag von Ger­not Rag­ger einen Ver­lag für mei­ne Ver­öf­fent­li­chung gefun­den“, erzählt Stras­ser-Knop­per, der sich selbst als einen krea­ti­ven Kopf bezeich­net. Er absol­vier­te heu­er die Matu­ra am BORG Wolfs­berg und stu­diert nun Jour­na­lis­mus an der „Inter­na­tio­na­len Hoch­schu­le“ (IU). „Autor und Jour­na­lis­mus – das bil­det für mich ein gutes Zusam­men­spiel“, ist er über­zeugt.

Als Schrei­ben noch Neben­sa­che war

Den Weg zum Schrei­ben fand der Autor mit zwölf Jah­ren. „Ich woll­te mei­ne Fan­ta­sie in Tex­ten los­wer­den. Auf der E‑Book-Platt­form ‚Watt­pad‘ sind dann die ers­ten Geschich­ten ent­stan­den“, blickt er zurück. Heu­te hält er mit 19 Jah­ren sein ers­tes eige­nes Buch in Hän­den. „Damals war das Schrei­ben noch eine Neben­sa­che. Über die Jah­re habe ich mich immer wei­ter ver­bes­sert und auf der Platt­form regel­mä­ßig Feed­back bekom­men. Mit 16 Jah­ren habe ich mich bereit für ein ers­tes rich­ti­ges Buch gefühlt“, schmun­zelt Stras­ser-Knop­per. In „Wolf’s Pri­de“ ver­bin­det der jun­ge Autor sein ange­stamm­tes Urban-Fan­ta­sy-Gen­re mit sei­nem Lieb­lings­tier, dem Wolf. “Das Buch ist kei­ne Fan­ta­sie-Welt. Urban-Fan­ta­sy spielt immer in der rea­len Welt”, so der Autor.

Reiz von die­sen Wel­ten

Stras­ser-Kop­per legt beim Schei­ben wert dar­auf, Wel­ten zu ent­wer­fen und sei­ne Fan­ta­sie in die Tex­te hin­ein­zu­le­gen. „Mir geht es vor allem dar­um, Fan­ta­sien nie­der­zu­schrei­ben, ande­re Men­schen an die­ser fik­ti­ven Welt und inter­es­san­ten Cha­rak­te­re teil­ha­ben zu las­sen“, erklärt er. Inspi­ra­ti­ons­quel­len gibt es für ihn vie­le, etwa bei Wan­de­run­gen im Gail­tal oder beim Erbli­cken von Men­schen im All­tag. Natür­lich hat er eben­so spon­ta­ne Ein­fäl­le. „Auch das Für-sich-Sein gehört zu den Inspi­ra­ti­ons­quel­len“, ver­rät der Autor. Dabei hat Stras­ser-Knop­per stets ein Notiz­buch bei sich, um Gedan­ken und ers­te Sät­ze für sei­ne Tex­te nie­der­zu­schrei­ben. Am liebs­ten schreibt er im „Kat­zen­ca­fé“ in Kla­gen­furt.

Wid­mung an sei­ne Cou­si­ne

Eine Per­son erleb­te sei­ne Rei­se durch den Schreib­pro­zess von Anfang an mit. „Mei­ne Cou­si­ne hat mei­ne Tex­te immer als Ers­te zu lesen bekom­men und mir immer Rück­mel­dun­gen gege­ben. Im Buch befin­det sich eine Wid­mung an sie“, berich­tet Stras­ser-Knop­per. Er ist der Mei­nung, dass es kei­ne guten oder schlech­ten Tex­te gibt. So ein­fach ist das nicht. „Es gibt kei­ne For­mel für einen guten Text. Wenn man damit selbst zufrie­den ist und er ande­re bei der Lek­tü­re glück­lich machen kann, dann ist ein Text gut“, sagt er. Für ihn sind gute Tex­te wei­te­rei­chen­der, als es ein Maß­stab zu mes­sen ver­mag.

Er bleibt dem Gen­re treu

Ein­fach am Schrei­ben dran­blei­ben, Mut bewei­sen und sich dann zu wei­te­ren Schrit­ten ent­schlie­ßen – dann schafft man es auch. „Ich habe auch vie­le Zwei­fel gehabt, ob das Buch gut genug ist“, meint er. Für Stras­ser-Knop­per geht die Rei­se im Lite­ra­tur­be­trieb jeden­falls wei­ter. Er schreibt bereits an einem zwei­ten Teil sei­nes gera­de erschie­ne­nen Buchs „Wolf’s Pri­de“. „Ich wer­de wei­ter Urban-Fan­ta­sy-Bücher schrei­ben“, ver­si­chert er.

24.12.2022 06:43 - Update am: 24.12.2022 10:38
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Er lässt der Fan­ta­sie frei­en Raum Tobias Strasser-Knopper veröffentlichte mit 19 Jahren seinen ersten Roman.

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