St. Veit/Glan
Nach liebevoller Betreuung: Spende an die Palliativstation
Den letzten Lebensabschnitt so angenehm wie möglich gestalten, das ermöglicht die Palliativstation „Johannes von Gott“ und das mobile Palliativteam des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in St. Veit an der Glan. Vor kurzem erhielt die Station für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Patienten eine Spende im Wert von 1.500 Euro.
© Barmherzige Brüder
Die Palliativstation „Johannes von Gott“ des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in St. Veit an der Glan zählt zu den modernsten in Österreich. Hier kümmert man sich aber nicht nur um physische Symptome wie etwa Schmerzen, Übelkeit, Unruhe oder Schwäche. Auch spirituelle, psychische und soziale Probleme, wie die sozialrechtliche Versorgung, Depressionen oder die Auseinandersetzung mit einer begrenzten Lebenszeit, werden bei der Betreuung berücksichtigt. Neben den Patienten werden auch Angehörige vom Stationsteam betreut.
Volksschuldirektorin spendete 1500 Euro
Um diese Bemühungen zu unterstützen und so weitere Therapiemöglichkeiten zu ermöglichen, überbrachte Volksschuldirektorin Marianne Stromberger aus Weitensfeld wenige Tage vor Weihnachten eine 1.500 Euro-Spende an die Palliativstation. Im August dieses Jahres verstarb ihr Ehemann Markus im 51. Lebensjahr. Markus äußerte vor seinem Tod den Wunsch, dass die Trauernden anstelle von Kränzen Geld für die Palliativstation im St. Veiter Krankenhaus spenden können. Diesem Anliegen kamen Freunde, Arbeitskollegen und Angehörige im Rahmen der Begräbnisfeierlichkeiten nach.
Ehemann liebevoll in Palliativstation betreut
Die gebürtige Niederösterreicherin Marianne Stromberger, die im Gurktal ihr zweites zu Hause fand, verknüpft mit der Palliativstation auch ihre ganz persönliche Geschichte. Viereinhalb Jahre kämpfte ihr Ehemann Markus gegen eine schwere, unheilbare Erkrankung. In den letzten Lebenswochen wurde er liebevoll und kompetent an der Palliativstation des Krankenhauses St. Veit betreut. Insbesondere die mobile Palliativbetreuung war eine große Entlastung für den Patienten und die Angehörigen. Dabei kommt das mobile Team der Palliativstation in die eigenen vier Wände der erkrankten Menschen. So kann man Hand in Hand gemeinsam mit den Angehörigen die Versorgung des Erkrankten sicherstellen.
Letzten Wunsch nachgekommen
„Es war der große Wunsch meines Mannes im eigenen, vertrauten Umfeld und in seinem geliebten Heimatort Weitensfeld sterben zu können. Dieses Bedürfnis wurde ihm Dank des mobilen Palliativteams des St. Veiter Krankenhauses ermöglicht“, bedankte sich seine Frau Marianne Stromberger im Namen von Sohn Christopher und allen Familienangehörigen und Freuden.
Appell an Bevölkerung: „Seien Sie wachsam!“
Mit großer Dankbarkeit nahm Primar Michael Zink, Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, stellvertretend für das stationäre und mobile Palliativ-Team die Geldspende entgegen. „Mit der Spende können Behandlungen ermöglicht oder eventuell neue, wichtige Geräte wie zum Beispiel mobile Ultraschallgeräte angeschafft werden“, erklärte die Witwe, die rührend noch einen Appell an die Bevölkerung richtete: „Seien Sie wachsam! Hören Sie auf Ihren Körper, wenn er mit Bauchschmerzen und Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, Blähungen oder Blut im Stuhl Signale sendet. Diese sollte man keinesfalls ignorieren und begeben sie sich zur Abklärung in professionelle Hände.“
Spenden an die Palliativstation sind hier möglich:
Raiffeisen-Bezirksbank St. Veit a. d. Glan-Feldkirchen
AT46 3947 5001 0004 1145
Bitte als Betreff “Palliativstation” anführen.
© Barmherzige Brüder