Künstlerin Katharina Cibulka

Kunst­in­stal­la­ti­on auf dem Stadt­pfarr­turm in Kla­gen­furt

„Solange manche Herren glauben Gott zu sein, bin ich Feministin“ steht auf einem überdimensionalen Transparent seit heute auf dem Stadtpfarrturm in Klagenfurt geschrieben. Was steckt dahinter? „KLiCK Kärnten“ klärt auf.

Künstlerin Katharina Cibulka „Solange manche Herren glauben Gott zu sein, bin ich Feministin“ steht seit heute auf dem Stadtpfarrturm in Klagenfurt geschrieben.

© KLiCK Kärnten

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Wer heu­te sei­ne Augen auf den Stadt­pfarr­turm in Kla­gen­furt rich­tet, erblickt ihn in ein bestick­tes Trans­pa­rent gestülpt. Dabei han­delt es sich um das Werk der Tiro­ler Künst­le­rin Katha­ri­na Cibul­ka, die im Rah­men ihres „Solan­ge“-Pro­jekts die Bau­stel­le am Stadt­pfarr­turm für eine Kunst­in­stal­la­ti­on und eine unmiss­ver­ständ­li­che Bot­schaft nutzt: „Solan­ge man­che Her­ren glau­ben Gott zu sein, bin ich Femi­nis­tin.“ Sie macht damit auf die Ungleich­heit­be­hand­lung von Män­nern und Frau­en auf­merk­sam.

Gleich­be­rech­ti­gung aller Geschlech­ter

Zur Gleich­be­rech­ti­gung aller Geschlech­ter ist der Weg noch ein wei­ter, heißt es im Text zur Kunst­ak­ti­on. Dies tref­fe auch auf die Kir­che zu. Die Bereit­schaft der ein­hei­mi­schen Diö­ze­se, selbst an der For­mu­lie­rung eines zum Stadt­pfarr­turm pas­sen­den Sat­zes mit­zu­wir­ken und die­sen sogar zu ent­wi­ckeln, sei groß gewe­sen. Das ent­spre­che dem Grund­ge­dan­ken des Pro­jekts „Solan­ge“. Die Sät­ze ent­ste­hen immer aus einem inten­si­ven Aus­tausch mit den Men­schen vor Ort.

02.06.2021 15:15
Anzeige
Künstlerin Katharina Cibulka „Solange manche Herren glauben Gott zu sein, bin ich Feministin“ steht seit heute auf dem Stadtpfarrturm in Klagenfurt geschrieben.

© KLiCK Kärnten