Zeljko Karajica

„Man­che hät­ten damals gern Fie­ber gemes­sen!“

Nach dem sensationellen Aufstieg hat Zeljko Karajica, Gesellschafter der Austria Klagenfurt, viel zu sagen. Und vergisst nicht darauf, die Arbeit von Ex-Trainer Robert Micheu zu würdigen.

„Man­che hät­ten damals gern Fie­ber gemes­sen!“ Austria Klagenfurt: Zeljko Karajica, flankiert von den Geschäftsführern Harald Gärtner (links) und Matthias Imhof (rechts)

© Austria Klagenfurt

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„Unser Ein­druck war, dass man uns für ver­mes­sen gehal­ten hat. Viel­leicht hät­te der eine oder ande­re damals sogar gern Fie­ber gemes­sen“, blickt Zel­j­ko Kara­ji­ca (50) zurück. Sein Bru­der Tomis­lav und er tra­ten im Früh­jahr 2019 nach dem Mot­to „Kla­gen­furt kommt“ an, um die Aus­tria Kla­gen­furt zurück in die Bun­des­li­ga zu füh­ren. Nach dem sen­sa­tio­nel­len Auf­stieg stellt der Aus­tria-Gesell­schaf­ter von der SEH Sports & Enter­tain­ment Hol­ding klar: „Die Aus­tria ist oben ange­kom­men, um zu blei­ben!“

Ers­te Etap­pe

Kara­ji­ca kün­digt an: „Der Auf­stieg ist nur die ers­te Etap­pe, die erfolg­reich gemeis­tert wur­de.“ Sport­lich stel­len die Geschäfts­füh­rer Harald Gärt­ner und Mat­thi­as Imhof die Wei­chen für die ers­te Sai­son in der Bun­des­li­ga. Stets in Abstim­mung mit Trai­ner Peter Pacult, der im Nach­hin­ein betrach­tet ein Glücks­griff war. Der Aus­tria-Geschäfts­füh­rer ver­gisst nicht dar­auf, die Arbeit von Ex-Trai­ner Robert Mich­eu zu wür­di­gen: „Er hat den Grund­stein für den Auf­stieg gelegt.“

Nach­wuchs­spie­ler aus­bil­den

Mich­eu nimmt in der Pla­nung der Aus­tria wei­ter­hin eine ent­schei­den­de Rol­le ein. „Näm­lich als trei­ben­de Kraft an der Sei­te von Nach­wuchs­lei­ter Wolf­gang Schel­len­berg beim Auf­bau unse­rer Aka­de­mie“, erläu­tert Kara­ji­ca. Er fügt hin­zu: „Wir wol­len unse­re Spie­ler selbst aus­bil­den. Nur so geht es mit­tel- und lang­fris­tig vor­an.“

Der zwölf­te Mann

Die Aus­tria-Gesell­schaf­ter spricht auch die The­men Sta­di­on und Fans an. „Kla­gen­furt hat eine unfass­bar gute Infra­struk­tur, ein fan­tas­ti­sches Sta­di­on, das für vie­le rund um den Ver­ein in der 2. Liga sogar eher eine Bür­de war“, erklärt Kara­ji­ca. Sei­ne Begrün­dung: „Es macht weni­ger Spaß, in einer 30.000 Zuschau­er fas­sen­den Are­na vor 300 Fans zu spie­len.“ Aber: „Ich bin mir zu hun­dert Pro­zent sicher, dass die Anhän­ger in der Bun­des­li­ga unser zwölf­ter Mann sein wer­den, der uns hel­fen wird, zu bestehen und eine ver­nünf­ti­ge Rol­le zu spie­len.“

03.06.2021 17:00 - Update am: 03.06.2021 17:08
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