Bildung
Starke Achse für die Zukunft unserer Kinder
Die Bildungsreferenten Liesnig und Katholnig fordern die Bundesregierung auf, sich ein Beispiel am neuen Kärntner Kinderbildungs- und –betreuungsgesetz zu nehmen.
© Nikolausstiftung/Stefan Knittel
Am heutigen „Tag der Elementarpädagogik“ machen die für Bildung zuständige Villacher Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig und der Klagenfurter Vizebürgermeister Philipp Liesnig einmal mehr auf den sich zuspitzenden Personalnotstand in den Kindergärten aufmerksam.
Bildungsreform gefordert
Die Gruppengrößen, viel Verantwortung, wenig Personalressourcen und schlechte Bezahlung sind die Hauptgründe, warum leider auch im Bildungsbereich massiver Personalmangel herrscht. „Mit dem neuen Kinderbildungs- und betreuungsgesetz haben das Land und die Gemeinden einen wichtigen Beitrag geleistet. Nunmehr liegt es am Bund, eine umfassende
Reform in die Wege zu leiten und Geld für wichtige Investitionen, für mehr Personal, eine bessere Infrastruktur und Verbesserungen im Bereich der Ausbildung zur Verfügung zu stellen.“, erklären die beiden Bildungsreferenten.
Bundesregierung soll Rahmenbedingungen schaffen
Vor allem an den Rahmenbedingungen müsse man arbeiten. Die Bundesregierung sei in der Pflicht, mit Quereinstiegsmodellen mehr Menschen eine Ausbildung in der Elementarpädagogik zu ermöglichen. Zudem braucht es kleinere Gruppengrößen und eine Vorbereitungszeit.
„Die Bundesregierung täte gut daran, sich Kärnten und das neue Kinderbildungs- und –betreuungsgesetz zum Vorbild zu nehmen.
Kärnten könnte Vorbild sein
Dieses bringt neben Verbesserungen für Familien, auch deutliche Verbesserungen für die Pädagogen, wie etwa kleiner Gruppengrößen, bessere Bezahlung, mehr Vor- und Nachbearbeitungszeiten, und wird durch die damit verbundene hohe Wertschätzung auch zu einer Attraktivierung des Berufes beitragen.“, sind sich die beiden zuständigen Referenten einig.



