Landtagswahl 2023
Schlauer, schneller, grüner – Überholspur in die Zukunft
Die SPÖ Kärnten präsentierte heute weitere Schwerpunkte ihres Wahlprogramms. Wie kann es mit Arbeit und Wirtschaft weiterhin bergauf gehen?
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„Einen erfolgreichen Weg sollte man nicht verlassen“, meinte Arbeitsmarktreferentin und Landeshauptmannstellvertreterin Gaby Schaunig in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Landeshauptmann Peter Kaiser. In den vergangenen zehn Jahren, also seit die SPÖ am Zug ist, haben Wirtschaft, Arbeitsmarkt, und die internationale Wahrnehmung des Bundeslandes Aufwärtstrends und positive Rekorde erlebt. „2022 war das beschäftigungsintensivste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“, stellt Gaby Schaunig fest. Landeshauptmann Peter Kaiser führt diese positive Entwicklung auf die enge Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern zurück, die in alle Überlegungen und Planungen mit einbezogen werden.

Zentralraum der Zukunft
Die Strategie von Landeshauptmann Peter Kaiser, als er vor zehn Jahren das Zepter in Kärnten übernahm, lautete: Innovation, Investition, Internationalität und Image. Damit wollte und konnte er Abwanderung, Arbeitslosigkeit und Armut entgegenwirken. Wie sich die SPÖ nun auf der vielzitierten “Überholspur” weiterbewegen wird?
Große Hoffnung ruht auf der Koralmbahn. Sie lässt die kärntnerisch-steirische Region zum zweitgrößten Zentralraum Österreichs werden. Kaiser spricht diesbezüglich von einer „hoch-innovativen Zone der EU“. Man müsse „die Zusammenarbeit mit der Steiermark intensivieren, in Standortmarketing investieren, Kärnten sichtbarer machen und Arbeitskräfte akquirieren“.
Grün, digital und resilient
Bildung, Forschung und Technologie sind jene Themenfelder, die die Kärntner SPÖ auch in Zukunft weiter forcieren und ausbauen will. Gaby Schaunig: „Wir spielen europaweit in der Spitzenklasse mit. Künftig wollen wir darin ein Vorreiterrolle einnehmen.“ Unter anderem soll dazu in folgenden Bereichen weiter investiert werden: Breitbandausbau, Campus-Standorte, Aus- und Weiterbildung, Aufstockung des Venture Fonds, sowie Forschungsinitiativen und ‑einrichtungen. Der Fokus der Wirtschaftsförderung soll auf „grünen, digitalen und resilienten“ Projekten liegen: Mikroelektronik, grüne Technologien, Kreislaufwirtschaft und Holzwirtschaft. Arbeitsmarktreferentin Gaby Schaunig will ein eigenes Kärntner Forschungsförderungsgesetz ausarbeiten.
Fortsetzung folgt
Bei der heutigen Pressekonferenz handelte es sich um das zweite Kapitel des SPÖ-Wahlprogramms. Im ersten Teil ging es um „modernen Sozialstaat und solidarische Gesellschaft“, heute um „gute Arbeit und starke Wirtschaft“. Weitere Kapitel folgen. Die Landtagswahl findet am fünften März 2023 statt.