14. Februar
Valentin bringt blütenreiche Geschenke
Als Blumentag ist der 14. Februar nicht mehr wegzudenken und wird mit floralen Liebesbotschaften und kleinen Geschenken gefeiert. Für die Kärntner Floristen ist es der umsatzstärkste Tag im Jahr.
Blumengroßhandelsvertreter Michael Schuldermann, Wirtschaftskammer-Direktor Meinrad Höfferer, Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl, „Valentina“ Heike Glantschnig, Kurt Glantschnig, Landesinnungsmeister der Kärntner Gärtner und Floristen sowie Peter Schilcher, Obmann der Kärntner Gärtner. (von links) © WKK/QSpictures Pepe Kuess
Der Valentinstag gilt als Tag der Liebenden und Verliebten. Auch in Kärnten wird dieser Tag genutzt, um Danke zu sagen. Am besten gelingt das in der wohl schönsten und persönlichsten Sprache: jener der Blumen. Mit 48 Prozent sind diese nach wie vor das beliebteste Geschenk, an zweiter Stelle stehen Süßigkeiten (46 Prozent). Viele verschenken einen Gutschein für eine gemeinsame Aktivität (25 %) oder für Kosmetika (8 Prozent).
Florale Frühlingstrends 2023
Für die Kärntner Blumenfachgeschäfte ist die Zeit um den 14. Februar die umsatzstärkste im Jahr. „Rechtzeitig zum Valentinstag können die Kunden ihren Liebsten mit ersten Frühlingsblühern eine Freude bereiten“, weiß Michael Schludermann, Blumengroßhandelsvertreter im Landesgremium des Versand‑, Internet- und allgemeinen Handels in der Wirtschaftskammer Kärnten. Der Klassiker schlecht hin sind rote Rosen, aber auch Tulpen, Traubenhyazinthen, Narzissen, Anemonen oder Ranunkeln werden gerne gekauft. Hoch im Kurs sind heuer frische Farben mit Grau-Anteil. Auch wenn der Valentinstag als typischer Blumenstrauß-Tag gilt, bei jungen Menschen geht der Trend zu wertvollen, erstklassigen Accessoires samt floralem Arrangement”, verrät Kurt Glantschnig, Landesinnungsmeister der Kärntner Gärtner und Floristen. Auch die Nachfrage nach heimischen Frühlingsblühern ist gestiegen. Groß geschrieben wird die Qualität der Produkte. Die Floristen und Floristinnen punkten mit ihrer Handwerkskunst, Erfahrung und Können, mit dem sie jeden noch so individuellen Wunsch erfüllen.
Ausgabenbereitschaft in Kärnten ist hoch
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bereitschaft unter den Kärntner und Kärntnerinnen, etwas zu schenken, konstant hoch geblieben. Heuer wollen 89 Prozent der Männer ihre Partner beschenken, umgekehrt sind es 72 Prozent der Frauen. Die Ausgabenbereitschaft dürfte deutlich über dem Vorjahr liegen: Die Schenkenden wollen an die 55 Euro ausgeben, 2022 waren es rund 40 Euro. Die Gesamtausgaben werden sich auf über 13 Millionen Euro belaufen, womit sie, verglichen mit dem Vorjahr, etwas gestiegen sind. „Die Bedeutung des Valentinstags als Einkaufsanlass ist im Kärntner Einzelhandel etwas gestiegen“, freut sich Glantschnig. 63 Prozent, die heuer nichts schenken wollen, haben noch nie etwas zum Valentinstag verschenkt. Knapp ein Fünftel gibt an, nicht zu wissen, wen er oder sie beschenken könnte. 13 Prozent werden wegen der Teuerung nichts kaufen.
Heiliger Valentin prägte den „Tag der Liebe“
Der Legende nach soll der heilige Valentin Blumen an Verliebte verschenkt haben. In Österreich wird der Valentinstag seit dem Zweiten Weltkrieg gefeiert. Britische Besatzungs-Soldaten brachten den Brauch in unser Land, wo er seither mit ersten Frühlingsgrüßen zugleich den Auftakt für die heimische Blumen-Saison bedeutet.
Blumengroßhandelsvertreter Michael Schuldermann, Wirtschaftskammer-Direktor Meinrad Höfferer, Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl, „Valentina“ Heike Glantschnig, Kurt Glantschnig, Landesinnungsmeister der Kärntner Gärtner und Floristen sowie Peter Schilcher, Obmann der Kärntner Gärtner. (von links) © WKK/QSpictures Pepe Kuess

