Neuhaus
Wackeln „Nockis“-Konzert & Co. im Hartl-Stadl?
Die Wirtschaftlichkeit muss gegeben sein, um Veranstaltungen durchführen zu können, stellt Wirt Reinhard Hartl im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ klar. Dafür braucht es Lockerungen ab Juli.
© Südkärnten/Hofmann
Der 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) und die Registrierung der Gäste bewähren sich in der Gastronomie. Das bestätigt auch Wirt Reinhard Hartl vom Gasthof Hartl in der Gemeinde Neuhaus im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“. „Selbstverständlich kontrollieren wir diese Vorgaben genau“, betont Hartl. Er hofft, dass sich alle Gastronomen strikt an die Verordnungen halten, weil es schließlich um den Ruf der gesamten Branche geht.
31 Jahre Hartl-Stadl
Der Traditionsbetrieb in Neuhaus ist nicht nur für das Gasthaus, sondern auch für Veranstaltungen im legendären Hartl-Stadl bekannt. Seit mittlerweile 31 Jahren geben sich hier beispielsweise das „Nockalm Quintett“ oder auch „Nik P.“ regelmäßig ein Stelldichein. Nachdem im vergangenen Jahr wegen der Pandemie sämtliche Veranstaltungen abgesagt werden mussten, herrscht nach wie vor Ungewissheit, ob sie heuer über die Bühne gehen können.
Welche Lockerungen kommen?
Auf dem Hartl-Terminkalender sind grundsätzlich folgende Veranstaltungen notiert: Jakobi-Kirchtag (25. und 26. Juli), Konzert „Nockalm Quintett“ (21. August), Had’n‑Fest (18. und 19. September) und Konzert Nik P. (16. Oktober). Ob diese Veranstaltungen tatsächlich stattfinden können, steht jedoch noch nicht endgültig fest. „Wir müssen abwarten, welche Lockerungen hoffentlich ab Juli in Kraft treten“, erklärt Hartl.
Freie Platzwahl & Co.
Er stellt klar: „Das Kontrollieren des 3G-Nachweises im Eintrittsbereich ist nicht das Problem.“ Vielmehr geht es um weitere Lockerungen, ohne die, so Hartl, es nicht möglich ist, Veranstaltungen finanziell bewältigen zu können. Er nennt solche Lockerungen, die er ab Juli erhofft, beim Namen: „Zulassen des Thekengeschäfts, freie Platzwahl und Aufhebung des verpflichtenden Tragens des Mund-Nasen-Schutzes.“
Wirtschaftlichkeit als Voraussetzung
Auf den Punkt gebracht: Kommen solche Lockerungen, steht einem Comeback der Veranstaltungen im Hartl-Stadl nichts im Wege. Ist das nicht der Fall, sieht sich Hartl schweren Herzens gezwungen, die Events erneut um ein Jahr zu verschieben. „Weil sie dann nicht wirtschaftlich durchzuführen sind“, begründet Hartl.
