Kärntner Regierungssitzung

Regie­rung und Sozi­al­part­ner arbei­ten an Zukunfts­the­men

Ein Überblick über die heutige Regierungssitzung mit den Sozialpartnern…

Regierungssitzung Regierungssitzung mit den Sozialpartnern

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In der heu­ti­gen Regie­rungs­sit­zung waren wie­der die Sozi­al­part­ner zu Gast, was in Kärn­ten mitt­ler­wei­le Tra­di­ti­on hat. Gemein­sam wur­den die The­men Arbeits­markt, Wirt­schafts­raum und Lebens­raum Kärn­ten ana­ly­siert.

Mitt­ler­wei­le ist man opti­mis­ti­scher, was den Arbeits­markt betrifft. Was die Zahl der Beschäf­tig­ten wie Arbeits­lo­sen betrifft, ist man sehr nahe am Vor­kri­sen­ni­veau von 2019 dran. Als künf­ti­ge Schwer­punk­te wur­den Lang­zeit­ar­beits­lo­se und deren Reinte­gra­ti­on in den Arbeits­markt defi­niert.

Regio­na­le Stra­te­gien

Als gro­ßes Zukunfts­the­ma, das neue Chan­cen eröff­net, wur­de die Kor­alm­bahn defi­niert. Lan­des­rat Mar­tin Gru­ber ver­wies auch auf den Mas­ter­plan länd­li­cher Raum: “Wir wol­len regio­na­le Stra­te­gien mit nach­hal­ti­ger Umset­zung. Es wer­den kon­kre­te Zie­le und Maß­nah­men für jede Regi­on defi­niert und Regi­ons­pro­fi­le erstellt.” Die sechs Regio­nal­stra­te­gien sol­len im Som­mer prä­sen­tiert wer­den.

Gru­ber infor­mier­te auch, dass Kärn­ten wie­der akti­ves Mit­glied bei der Euro­päi­schen Arbeits­grup­pe Land­ent­wick­lung und Dorf­er­neue­rung ist, die auch den euro­päi­schen Dorf­er­neue­rungs­preis abwi­ckelt. Kärnt­ner Gemein­den haben dabei in der Ver­gan­gen­heit bereits gut abge­schnit­ten.

Mobi­li­täts­kon­zept für die Lan­des­ver­wal­tung

The­ma war heu­te ein eige­nes Mobi­li­täts­kon­zept für die Lan­des­ver­wal­tung, das mit Hil­fe einer Dienst­leis­tungs­agen­tur erstellt wer­den soll. Der Ein­satz von Kraft­fahr­zeu­gen im Lan­des­dienst soll redu­ziert wer­den – durch die Umstel­lung des Fuhr­parks auf E‑Fahrzeuge, den ver­stärk­ten Ein­satz von Dienst­rä­dern etc.

Um als Gebiets­kör­per­schaft För­de­run­gen für kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät in Anspruch neh­men zu kön­nen, ist ein Kon­zept für die Ein­füh­rung und Umset­zung eines inter­nen Mobi­li­täts­ma­nage­ments not­wen­dig. Die­ses soll gemein­sam mit den zustän­di­gen Fach­ab­tei­lun­gen und der Unter­stüt­zung eines exter­nen Dienst­leis­ters ent­wi­ckelt wer­den. Die Basis des Kon­zep­tes beruht auf der Bedarfs­ana­ly­se der Mit­ar­bei­ter des Lan­des sowie der Fuhr­park-Ana­ly­se. Auf Grund­la­ge der Daten­aus­wer­tung und Sze­na­rio-Ana­ly­sen kön­nen Mobi­li­täts­zie­le abge­lei­tet und Ent­wick­lungs­po­ten­tia­le iden­ti­fi­ziert wer­den.

Hoch­was­ser­schutz in Ober­vel­lach

Bespro­chen wur­den Schutz­maß­nah­men vor Ver­mu­run­gen und Hoch­was­ser in der Gemein­de Ober­vel­lach am Lin­disch­bach. Von 2021 bis 2023 sol­len Maß­nah­men im Umfang von 1,35 Mil­lio­nen Euro gesetzt wer­den, um dicht besie­del­te Berei­che zu schüt­zen (z. B. Stall­ho­fen oder B 106 Möll­tal Stra­ße). Die Mit­glie­der der Lan­des­re­gie­rung beschlos­sen heu­te den Lan­des­mit­tel-Zuschuss von 351.000 Euro. Lan­des­rat Dani­el Fell­ner: „Im Zuge die­ses Pro­jek­tes sol­len ins­be­son­de­re vier Objek­te in der Roten Gefah­ren­zo­ne und 31 Objek­te in der Gel­ben Gefah­ren­zo­ne sowie deren Bewoh­ner vor Hoch­was­ser­er­eig­nis­sen und deren Aus­wir­kun­gen geschützt wer­den.“

Die Lan­des­stra­ßen­ver­wal­tung trägt einen Teil der Kos­ten mit, weil damit auch die Haupt­ver­bin­dung ins Möll­tal gesi­chert wird.

15.06.2021 15:22
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