Literaturpreis
Gert Jonke Preis für Olga Flor
Der diesjährige Gert Jonke Preis geht an die Autorin Olga Flor. Landeshauptmann Peter Kaiser, Kulturstadtrat Franz Petritz und Gemeinderat Michael Gußnig gratulierten.
© LPD Kärnten/Just
Der Gert Jonke Preis stellt einen bestimmten Anspruch an Autoren und deren Werke: „Literatur als Sprachkunst“ und die „ästhetischen Potentiale der Sprache freizulegen und weiterzuentwickeln“. Heuer ging der mit 15.000 Euro dotierte Preis an Olga Flor mit ihrem Werk “Morituri”.
Preis ist wichtig für Kärnten
Im Rahmen der Preisverleihung gratulierten Landeshauptmann Peter Kaiser, Kulturstadtrat Franz Petritz und Gemeinderat Michael Gußnig in Vertretung für Bürgermeister Christian Scheider. „Diese Auszeichnung macht einmal mehr deutlich, wie vielfältig Literatur sein kann“, betonte Kaiser die Wichtigkeit des Gert Jonke Preises für Kärnten und fügte hinzu: „Ich danke nicht zuletzt auch der Jury und jenem Team, das die Verleihung dieses wichtigen Preises zum siebenten Mal ermöglicht haben.“ Der Preis macht die Verbundenheit Kärntens mit seinen Schriftstellern sichtbar.
Sie schreibt auf ihre Art
Die Autorin beschreitet mit ihren Romanen und Erzählungen einen unvergleichlichen Weg. Die Sprachkunst spielt in ihren Werken eine große Rolle. Wirtschaftliche Ausbeutung, weibliche Emanzipation und was sie verhindert sind wichtige Themen in ihren Erzählungen. Dabei steht nicht das Thema selbst, sondern die Art zu erzählen im Vordergrund.
Zur Autorin
Olga Flor wurde 1968 in Wien geboren und studierte Physik und Kunstgeschichte. Danach war sie im Multimedia-Bereich tätig, ehe sie sich der Schriftstellerei widmete.
Wissenswert
Die Auszeichnung ist nach dem in Klagenfurt geborenen Dichter Gert Jonke (1946 bis 2009) benannt. Er wurde heuer bereits zum siebenten Mal vom Land Kärnten und Stadt Klagenfurt verliehen. Die Verleihung findet seit 2011 alle zwei Jahre statt und wird alternierend in Dramatik, Lyrik und, wie heuer, in Prosa ausgeschrieben. Neben Olga Flor waren auch Dorothee Elmiger, Heinz D. Heisl, Hanno Milesi, Elias Schneitter und Thomas Stangl nominiert.

