Eröffnung
„Generationen-Café“ in Völkermarkt ist gelebte Inklusion
Zwölf Menschen mit Beeinträchtigungen erhalten im neuen Café einen Arbeitsplatz und damit auch Lohn statt Taschengeld.
© Büro LH-Stv. Prettner
In der Nibelungenstraße in Völkermarkt wurde nun das „Generationen-Café“ eröffnet. Es ist ein besonderes Café, da hier Inklusion groß geschrieben wird. Eine Kooperation mit dem Sozialhilfeverband (SHV) Völkermarkt ermöglichte ein inklusives Kleinunternehmen. Landeshauptmann-Stellvertreterin und Sozialreferentin Beate Prettner blickt zurück: „Es war im Jahr 2019, als das Land Kärnten ebenfalls gemeinsam mit autArK das erste inklusive Kleinunternehmen gegründet und damit einen Quantensprung für Menschen mit Behinderungen geschafft hat: Beim ‚Bistro-Flitzer‘ erhalten beeinträchtigte Menschen Lohn statt Taschengeld und sind damit sozialversichert. Mit diesem Projekt haben wir mutig Grenzen ausgelotet – und das mit höchst erfolgreichem Ausgang.“
Eingliederung in den Arbeitsmarkt
Auch im „Generationen-Café“ erhalten zwölf Menschen mit Behinderungen eine bezahlte Teilzeit-Beschäftigung. So wird ihnen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglicht. „Damit sind wir dem Grundgedanken von Inklusion wieder einen wesentlichen Schritt näher gekommen“, freut sich autArK-Geschäftsführer Andreas Jesse. Früher schon wurde das Café als hausinterne SHV-Cafeteria geführt, es hieß „Nibelungen-Café“, doch der Betrieb musste schließen.
Finanziert wird das inklusive Kleinunternehmen vom Land. Das Café steht für jeden offen.
© Büro LH-Stv. Prettner