Für 2023 und 2024

Vil­lach beschließt Miet­preis­brem­se

Am kommenden Freitag (28. April 2023) wird der Gemeinderat mit den Stimmen von SPÖ, FPÖ, ÖVP und ERDE eine Miet­preisbremse für stadteigene Wohnun­gen beschließen. Für die Jahre 2023 und 2024 wird eine maximale Miet­erhöhung von 2,5 Pro­zent fixiert.

Vil­lach beschließt Miet­preis­brem­se Villach beschließt Mietpreisbremse: Erhöhungen in den Jahren 2023 und 2024 werden mit 2,5 Prozent gedeckelt.

© Stadt Villach/Kofler

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Hor­ren­de Infla­ti­ons­wer­te machen Woh­nen für immer mehr Men­schen zum unleist­ba­ren Luxus. Eine effi­zi­en­te Gegen­maß­nah­me wäre eine bun­des­wei­te Miet­preis­brem­se für alle Woh­nun­gen. Ein Erhö­hungs­wert, der deut­lich unter der Teue­rungs­ra­te liegt, wür­de die Men­schen spür­bar und nach­hal­tig ent­las­ten. „Lei­der kann sich die Bun­des­re­gie­rung zu die­sem wich­ti­gen Schritt für die Bevöl­ke­rung nicht durch­rin­gen“, sagt Vil­lachs Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel.

Vil­lach geht vor­an

Zumin­dest in Vil­lach wer­den jetzt aller­dings Maß­nah­men gesetzt. Am kom­men­den Frei­tag wird der Gemein­de­rat mit den Stim­men von SPÖ, FPÖ, ÖVP und ERDE eine Miet­preisbremse für stadt­ei­ge­ne Wohnun­gen beschlie­ßen. Für die Jah­re 2023 und 2024 wird eine maxi­ma­le Miet­erhöhung von 2,5 Pro­zent fixiert. Das liegt weit unter dem infla­ti­ons­be­dingt hohen Richt­wert von 8,6 Pro­zent, der in Vil­lach – wie im rest­li­chen Öster­reich — gedroht hät­te. „So einen Schritt muss­ten wir als Stadt noch nie set­zen“, sagt Albel. „Es ent­spricht aber mei­nem Verständ­nis von poli­tischer und sozia­ler Ver­ant­wor­tung, in schwie­ri­gen Zei­ten außergewöhn­liche Maß­nahmen zu ergrei­fen.“

Rund 3000 Men­schen pro­fi­tie­ren

Die Vil­la­cher Miet­preis­brem­se wird für 1345 Woh­nun­gen gel­ten, in denen knapp 3000 Men­schen leben. Sie wer­den sich bereits im ers­ten Jahr im Schnitt rund 300 Euro pro Haus­halt spa­ren. Im zwei­ten Jahr wird die­se Sum­me auf ins­ge­samt 400 bis 600 Euro stei­gen – je nach­dem, wie hoch die Inflati­on sein wird. „Die­se Miet­preis­brem­se zeigt, dass die Stadt Vil­lach beson­ders in herausfor­dernden Zei­ten ganz genau weiß, auf wel­che Sei­te sie zu ste­hen hat: auf jener der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger“, sagt Woh­nungs­re­fe­rent Stadt­rat Erwin Bau­mann.

Städ­te­bund-Vor­ar­beit

Vil­lach ist damit die ers­te Stadt, die auf ein Miet­preis­brem­sen-Modell zurück­greift, das der Städ­tebund Kärn­ten unter Obmann Gün­ther Albel in den ver­gan­ge­nen Tagen ent­wi­ckelt hat. Das Modell ist auf frei­wil­li­ger Basis für alle Kärnt­ner Gemein­den und bei ins­ge­samt rund 10.000 Woh­nun­gen anwend­bar.

26.04.2023 13:00
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Vil­lach beschließt Miet­preis­brem­se Villach beschließt Mietpreisbremse: Erhöhungen in den Jahren 2023 und 2024 werden mit 2,5 Prozent gedeckelt.

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