Interview

Mar­co Vent­re: „Das Leben hat mich geprägt“

Der bekannte Kärntner ORF-Moderator Marco Ventre spricht im „KLiCK Kärnten“-Interview über seinen Beruf und seine Karriere als Sänger.

Mar­co Vent­re: „Das Leben hat mich geprägt“ Marco Ventre (links) mit „Immer wieder sonntags“-Moderator Stefan Mross

© privat

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KLiCK Kärn­ten: Sie sind ORF-Mode­ra­tor, in Ihrer Frei­zeit Sän­ger und somit ein viel­be­schäf­tig­ter Mann. Wie sehr hat die Pan­de­mie Ihr Leben ver­än­dert?

Mar­co Vent­re: Ich habe es genos­sen, mehr Zeit für die Fami­lie zu haben und durf­te in Zei­ten des Lock­downs den­noch mei­nen Beruf aus­üben. Das war nicht für alle Öster­rei­cher der Nor­mal­fall.

Sie mode­rie­ren das Früh­fern­se­hen des ORF, wenn es in Kärn­ten gas­tiert. Wann wird „Guten Mor­gen Öster­reich“ wie­der auf Tour durch die Bun­des­län­der gehen?

Wir haben auf den Som­mer gehofft, doch das geht sich nicht mehr aus. Es wird wei­ter­hin vom Künigl­berg in Wien gesen­det. Aus Kärn­ten steu­ern wir regel­mä­ßig Bei­trä­ge bei.

Sie sind als Sän­ger auch Unter­hal­tungs­künst­ler. Es hat Zei­ten gege­ben, in denen Ihnen ange­ra­ten wur­de, voll und ganz ins Show­ge­schäft ein­zu­stei­gen. Sie haben es nicht getan, war­um?

Es war eine gute Ent­schei­dung, weil mich das Leben geprägt hat. Es ist mir schon ein­mal ohne Pan­de­mie schlecht ergan­gen, als ich 1997 an den Stimm­bän­dern ope­riert wer­den muss­te. Damals stand mir als Musi­ker und Sän­ger die Stim­me als „Arbeits­ge­rät“ nicht zur Ver­fü­gung. Da war ich als Selbst­stän­di­ger von einer Minu­te auf die ande­re arbeits­los und ohne Ein­kom­men. Ich wer­de es mei­ner dama­li­gen Ehe­frau nie ver­ges­sen, dass sie für das Fami­li­en-Ein­kom­men gesorgt hat. Da habe ich mir geschwo­ren, dass ich nie mehr nur auf einem Bein ste­hen wer­de.

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Mar­co Vent­re (Zwei­ter von links) und sei­ne Band sind seit zehn Jah­ren on Tour.
© pri­vat

Wie lan­ge gibt es schon „Mar­co Vent­re & Band“?

Wir hät­ten ver­gan­ge­nes Jahr unser Zehn-Jahr-Jubi­lä­um gefei­ert, lei­der ist es aus bekann­ten Grün­den nicht dazu gekom­men. Begon­nen hat alles im Jahr 2010 mit der öster­rei­chi­schen Vor­ausschei­dung zum Grand Prix der Volks­mu­sik, die wir gewon­nen haben.

Wie hieß der Sie­ger­ti­tel?

„Sehn­sucht war ges­tern – und heu­te bist du“. Der Titel hat sich bei uns ein­ge­prägt, immer­hin haben wir ihn gefühlt 10.000 Mal gesun­gen. Er war ein abso­lu­ter Hit. Der Jahr­hun­dert­ti­tel fehlt uns aller­dings noch, aber wir sind ja noch jung.

Wann ist der nächs­te Auf­tritt?

Am 15. August tre­ten wir in der ARD-Sen­dung „Immer wie­der sonn­tags“ von Ste­fan Mross im deut­schen Fern­se­hen auf. Dann wahr­schein­lich im „Herbst­stadl“ in Kroa­ti­en unter ande­rem mit Andy Borg. Und viel­leicht kann sogar unse­re Jubi­lä­ums­kreuz­fahrt, die wir vori­ges Jahr ver­schie­ben muss­ten, statt­fin­den. Sicher sind die Ter­mi­ne in Kroa­ti­en und die Kreuz­fahrt aller­dings noch nicht.

Was gibt es Neu­es von „Mar­co Vent­re & Band“?

Wir befin­den uns gera­de in der Stu­dio-Pha­se und arbei­ten an einem neu­en Album, das in Rich­tung deut­scher Pop gehen wird. Die ers­te Sin­gle prä­sen­tie­ren wir bei „Immer wie­der sonn­tags“.

Sie mode­rie­ren auch den Kärnt­ner Har­mo­ni­ka-Wett­be­werb. Wie kam es dazu?

Der Pro­gramm­chef hat befun­den, nach­dem ich selbst Akkor­de­on spie­le, dass ich der geeig­ne­te Mode­ra­tor für die­sen Bewerb wäre.

Dann fra­gen wir den Pro­fi: Was ist der Unter­schied zwi­schen einer Har­mo­ni­ka und einem Akkor­de­on?

Ein­fach aus­ge­drückt: Bei Akkor­de­on gibt es eine Kla­vier­tas­ta­tur und bei der Har­mo­ni­ka drückt man die Knöp­fe.

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Mar­co Vent­re ist ORF-Mode­ra­tor, Musi­ker und Sän­ger.
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30.06.2021 18:13 - Update am: 01.07.2021 15:57
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Mar­co Vent­re: „Das Leben hat mich geprägt“ Marco Ventre (links) mit „Immer wieder sonntags“-Moderator Stefan Mross

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