Festakt
240 Rekruten sprachen in Frauenstein ihren Treueeid
240 Rekruten bekundeten am Sportplatz Frauenstein ihre Bereitschaft, einen Teil ihres Lebens in den Dienst für die Allgemeinheit zu stellen.
Insgesamt 240 Rekruten legten am Sportplatz Frauenstein ihr Treuegelöbnis ab. Die Landesregierung war durch die Landeshauptmann-Stellvertreter Gaby Schaunig und Martin Gruber vertreten. Eröffnet wurde der Festakt — von der Militärmusik Kärnten umrahmt — vom Chor der Volksschule Kraig. Die Gelöbnisformel wurde von Hannes Krainz, Kommandant des Jägerbataillons 26, verlesen.
Leistung des Einzelnen reicht nicht aus
Schaunig hob hervor, dass das Bundesheer in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert genießt: „Sie bekunden heute ihre Bereitschaft, einen Teil ihres Lebens in den Dienst für die Allgemeinheit zu stellen. Sie sind nun Teil einer beeindruckenden Institution“. Auch erwähnte sie den Einsatz nach dem Unwetter im Gegendtal und das Militärmusikfestival im Klagenfurter Stadion. „Die Herausforderungen werden immer komplexer — sei es nach Naturkatastrophen, bei Friedensmissionen oder durch digitale Bedrohungen. Um diese meistern zu können, wird die Leistung des Einzelnen nicht ausreichen und deshalb ist es ein schönes Symbol, dass sie den Treueeid im Team leisten“.
Sie dienen der Bevölkerung
Bürgermeister Harald Jannach begrüßte die Rekruten und deren Angehörige in der Gemeinde: „Sie haben sich bereit erklärt, unserem Land und den Bürgern zu dienen, dafür gebührt ihnen besonderer Dank“. Auch Brigadier Walter Gitschtaler richtete sich an die Rekruten: „Der Krieg in der Ukraine hat auch in Österreich dazu geführt, dass in die Zukunft des Bundesheeres investiert wird. Geld ist das eine, aber viel wichtiger sind die Bediensteten des Bundesheeres. Wir brauchen Sie — für das Bundesheer und zum Schutz der Demokratie“.
Landesverwaltung und Blaulichtorganisationen
Die Landesverwaltung war durch den stellvertretenden Landesamtsdirektor Markus Matschek und Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch vertreten. Von den befreundeten Blaulichtorganisationen nahmen Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß und Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin teil.

