Nach Mure
Aufräumarbeiten in Kremsbrücke in vollem Gange
Schwere Unwetter haben Teile Kärntens, insbesondere das Gebiet zwischen Rennweg, dem Katschberg und Gmünd, verwüstet. Straßen wurden von Muren blockiert, Bäume entwurzelt, Keller überflutet, doch die Aufräumarbeiten sind im vollen Gange, um die Schäden zu beseitigen.
Schon am gestrigen Mittwoch (22. Juni 2023) gab es schwere Unwetter in Kärnten. Betroffen war unter anderem das Gebiet zwischen Rennweg, dem Katschberg und Gmünd. So wurde die L19 Innerkremser Landesstraße von einer Mure getroffen, die den Abschnitt beim ehemaligen Gasthaus Rauter unpassierbar machte. Auch die B99 Katschberg Straße war vermurt. Mehrere Bäume entlang der Straße wurden entwurzelt. In der Gemeinde Krems traf eine Mure zwei Häuser. Mehrere Keller standen unter Wasser, mehrere Feuerwehren mussten ausrücken.
Am Freitag verschont
Von der heftigen Gewitterfront am Freitag wurde die Gemeinde laut Bürgermeister Gottfried Kogler glücklicherweise verschont. Es habe keine weitere Mure gegeben. Die Reparaturen sind nun in vollem Gange. Die “kosmetische Behandlung” sei abgeschlossen: “Die Schächte sind frei geräumt”, berichtet Kogler.
Arbeiten dauern an
Die “gröberen Aufräumarbeiten” benötigen aber wesentlich mehr Zeit. “Hangsicherungen und Asphaltierungen müssen durchgeführt, Wege und Flussläufe wieder freigeräumt werden.” Auch die Beseitigung der Schäden an der Landwirtschaft werden noch andauern.
Es bleibt also zu hoffen, dass die nächsten Gewitterfronten an der Gemeinde vorüberziehen und sie sich von den Folgen des Murenabgangs erholen kann.