„prima la musica“
Ehrungen für Gold, Silber und Bronze beim Bundeswettbewerb
Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Daniel Fellner gratulierten und dankten den jungen Musikern aus den Musikschulen des Landes und der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik.
© LPD Kärnten/Wajand
Großartige Bewertungen konnten die Kärntner Teilnehmenden Ende Mai beim Bundeswettbewerb von „prima la musica“ in Graz erzielen. Gestern (23. Juni) wurden die Musiker dafür von Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Daniel Fellner geehrt. Solo oder im Ensemble waren beim Bundeswettbewerb 35 Kärntner Teilnehmende in 25 Wertungen dabei, in der „prima la musica PLUS“-Kategorie waren es nochmal elf in elf Wertungen.
Viele Talente in Kärnten
Kaiser sagte, dass die Erfolge eine Auszeichnung für alle im Land seien, die mit Musik zu tun haben. „Wir haben in Kärnten eine große Dichte an jungen Talenten, Lehrenden und Musizierenden. Ich bin stolz auf euch alle“. Er hob die 460 Lehrer an den Kärntner Musikschulen hervor, aber auch die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik (GMPU) mit der wissenschaftlichen Ausbildung. Kaiser zitierte Monteverdi mit „Das Ziel jeder guten Musik ist es, die Seele zur berühren.“ — „Und ihr alle habt die Seelen berührt“, sagte er zu den Musikern.
Dank von Landesrat Fellner
Landesrat Fellner dankte den Talenten sowie deren Ausbildenden für ihr Engagement und ihren Ehrgeiz. „Das ist sicher manchmal auch mit Verzweiflung verbunden, aber was ihr hervorbringt, ist schön für euch, eure Familien und alle Zuhörenden“.
Die Spitze der Pyramide
Johann Brunner von der Musikschule Spittal/Baldramsdorf ist pädagogischer Leiter des Landeswettbewerbes „prima la musica“. Er hob hervor, dass der Wettbewerb „die Spitze der Pyramide“ sei. Beim Bundeswettbewerb habe man eine hochkarätige internationale Jury. Diese führe mit den Kindern und Jugendlichen sehr gute Feedbackgespräche, die wichtige Impulse für die weitere Karriere bringen würden.
46 Medaillen verliehen
Bei der gestrigen Feier im Spiegelsaal waren Bildungsabteilungsleiterin Gerhild Hubmann, GMPU-Rektor Roland Streiner und Gernot Ogris von den Musikschulen des Landes anwesend. Insgesamt erzielten die Kärntner 21-mal Gold, 22-mal Silber und dreimal Bronze. Die Hornistin Helena Pirker aus Hermagor wurde sogar zur Bundessiegerin gekürt. Sie studiert bei Professor Werner Loipold an der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik.
Online-Tipp: prima la musica
Wissenswert
„prima la musica“ ist der größte österreichische Jugendmusikwettbewerb. Teilnahmeberechtigt sind Musiker aus Österreich, Südtirol und Liechtenstein sowie Jugendliche anderer Nationalitäten, die ihren Wohnsitz mindestens drei Jahren in Österreich haben. Die besten Teilnehmenden der Landeswettbewerbe werden zum Bundeswettbewerb eingeladen. Dieser findet alternierend nach Instrumentengruppen jedes Jahr in einem anderen Bundesland statt. Heuer waren in Graz über 800 Teilnehmende dabei. Die eigene Sparte „prima la musica PLUS“ richtet sich an Jugendliche, die ein professionelles Musikstudium zum Ziel haben.
- Landesrat Daniel Fellner (links) und Landeshauptmann Peter Kaiser (zweiter von rechts) mit den Preisträgern Noah Schusteritsch und Samuele Ogris mit ihren Lehrern.
- Landesrat Daniel Fellner, Marleen Osinger, Alexander Stöckl, Ella Götzenbrucker, Landeshauptmann Peter Kaiser. (von links)
- Landersrat Daniel Fellner (links) und Landeshauptmann Peter Kaiser mit Maximilian Spöttling und seiner Lehrerin.
- Landesrat Daniel Fellner, Helena Pirker und Landeshauptmann Peter Kaiser. (von links)
- Landesrat Daniel Fellner, Marlene Hinker, Samuel Nowak und Landeshauptmann Peter Kaiser. (von links)
- Landesrat Daniel Fellner, Elias Keller, Maximilian Kolloros, David Pechmann und Landeshauptmann Peter Kaiser. (von links)
- Landesrat Daniel Fellner, Manuel Bernstein-Suntinger und Landeshauptmann Peter Kaiser. (von links)
- Elias Keller, Maximilian Kolloros und David Pechmann. (von links)
- Hans Bunner, Regina Wiesflecker und Richard Pusavec, Ramona Angerer, Valentina Schantl, Johanna Maria Gigler und Landeshauptmann Peter Kaiser. (von links)
- Johanna Schmölzer
- Johannes Bleyer
- Ramona Angerer (rechts) und Regina Wiesflecker. (links)

