Salamibauern
Die Salamibauern haben einen neuen Obmann
Die Jauntaler Salamibauern haben sich neu aufgestellt und zur Neuwahl gebeten. Reinhard Gesson (53) steht nun den innovativen Bauern vor.
© Hirn/Privat
Eigentlich ist Reinhard Gesson ein gebürtiger Görtschitztaler, der seit 14 Jahren in Rückersdorf seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat. Hier betreibt er mit Lebensgefährtin Manuela Ribeschel eine Landwirtschaft mit Schweinen, Norika-Pferden und Mutterkühen. Die selbst produzierten Produkte werden vorwiegend am Hof verkauft.
268 Tiere
In den drei Betrieben in Rückersdorf und im Görtschitztal gibt es 68 Norika-Pferde, 150 Schweine und 50 Mutterkühe. „Unser großes Ziel ist es, in Zukunft auch Zuchtsäue zu halten. Damit können wir garantieren, dass das Fleisch vom Ferkel bis zur Salami und Dauerware aus dem eigenen Stall kommt“, erzählt der innovative Bauer.
Die Salami
Mit der Jauntaler Salami, der Haussalami und der Pferdesalami gibt es drei Spitzenprodukte. Alt-Bauer Franz Ribeschel, der auch Berater der Salamibauern ist, konnte mit seiner Jauntaler Salami schon zweimal zum Salamikönig (2009 und 2014) gekürt werden.
Der neue Obmann
Vor einigen Wochen wurde Reinhard Gesson zum neuen Obmann der Jauntaler Salamibauern gewählt. Auch der Vorstand erweiterterte sich um einige neue Gesichter. Stellvertreter von Obmann Gesson ist der Salamiproduzent Thomas Hrast. Die amtierende Salamiprinzessin Michelle Vanessa Neumann-Spallart ist die neue Schriftführerin und ihre Stellvertreterin Michaela Kolier. Manuela Ribeschel (Kassiererin) und Manfred Hirn (Stellvertreter) kümmern sich um die Kasse. In beratender Funktion sind noch Charly Plautz, Robert Erschen sen. sowie Gabi und Franz Ribeschel dabei. Ehren-Salamibauer ist Heinz Smoliner. Die Jaunttaler Salamibauern zählen rund 40 Mitglieder.
Das Salamifest
Auf dem neuen Obmann Reinhard Gesson kommen große Aufgaben zu. „Am 30. Juli findet im Stift Eberndorf das traditionelle Salamifest statt. Da werden die fünf Kandidatinnen für die Salamiprinzessin vorgestellt. Die hübschen Damen verkaufen jetzt schon Herzerln. Denn wer am Salamifest die meisten Herzerln vorweisen kann, wird zur Salamiprinzessin gekürt“, erklärt Gesson. An diesem Tag geben die Salamibauern auch ihre Proben ab. Die werden darauf von einer Fachjury bewertet. „Der Sieger ist dann Salamikönig und wird dann beim Farant-Straßenfest am 15. August in Globasnitz bekannt gegeben.”
Große Leidenschaft
„Unsere Absicht ist, das Salamifest in seiner Tradition zu erhalten und mit einigen Neuerungen aufzuwarten”, erklärt Reinhard Gesson. Als Bauer ist Gessson noch Obmann des Norikerzuchtvereins St. Veit und Vorstandsmitglied im Landesverband der Norikerzüchter. Im Hauptberuf ist der neue Obmann Disponent beim Maschinenring Völkermarkt. „Ich bin ein stolzer Bauer mit Leib und Seele. Die Landwirtschaft ist mein Leben“, gibt Reinhard Gesson zu.





