Schwimmoffensive
Gratis-Schwimmkurse für 5.600 Kärntner Kinder
Schwimmkurse in Volksschulen, Kindergärten und jene in den ‚Gesunden Gemeinden‘ sollen Leben retten und die Freude am Wassersport fördern.
© LPD Kärnten/Just
4.800 Kinder haben im gerade geendenten Schuljahr an einem vom Land geförderten Schwimmkurs teilgenommen, und 800 Kinder sollen in den Sommerferien noch dazukommen. Damit zählt die Schwimmoffensive „Schwimm dich fit und gesund“ zu einer der erfolgreichsten Sport- und Bewegungsinitiativen. „Neben dem Spaß und der Freude an der Bewegung ist es der Sicherheitsgedanke, der uns dazu motiviert, so vielen Kindern wie möglich geförderte Schwimmkurse anbieten zu können“, betont Landeshauptmann Peter Kaiser, der in der Initiative einen Schritt Kärntens auf dem Weg zur kinderfreundlichsten Region in Europa zu werden.
Es gibt drei Säulen
Das Projekt basiert auf drei Säulen. “Es beinhaltet die Volksschulschwimmkurse für die ersten und zweiten Klassen, die Kurse im verpflichtenden Kindergartenjahr in Villach und Klagenfurt sowie jene Schwimmkurse die in den Sommerferien in den ‚Gesunden Gemeinden‘ für Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren abgehalten werden“, erklärt Landesrätin Beate Prettner.
Beinahe 50 Prozent der Kinder gefährdet
Landesrat Daniel Fellner spricht von einem Herzensanliegen. “Rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen bis 19 können nicht und rund 15 Prozent können nur schlecht schwimmen. Das bedeutet, dass fast 50 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Wasser gefährdet sind“, zeigt Fellner auf. 2023 konnten zudem 30 neue Übungsleiter ausgebildet werden. Die Kurse richten sich an Pädagogen, aber auch an interessierte ehemalige Leistungssportler.
Motivation für den Sport
“Alle Kärntner Kinder und Jugendliche sollen im Land der 1000 Seen schwimmen lernen. Positive Erfahrungen und Erlebnisse im Wassersport können auch die Motivation für ein lebenslanges Bewegen sein”, meint Landessportdirektor Arno Arthofer. Weiters sollen mit der Initiative auch Hürden zum Sport und zu den Vereinen abbauen. Dabei dürfe der finanzielle Hintergrund der Eltern keine Rolle spielen, sind die Kaiser, Prettner und Fellner einig.
Online-Tipp: schwimmoffensive.at
