Vereidigung
Drei neue Ziviltechniker
Heute (18. Juli) wurden in den Räumlichkeiten der Kammer der Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker in Klagenfurt drei neue Ziviltechniker vereidigt.
© Büro Landesrat Schuschnig.
Mit der Gelöbnisformel „Ich schwöre, dass ich die Gesetze und die für meinen Wirkungskreis gültigen Vorschriften einhalten, die Pflichten meines Berufes gewissenhaft erfüllen, die gebotene Verpflichtung zur Verschwiegenheit streng beobachten und die mir anvertrauten Angelegenheiten nach bestem Wissen und Gewissen besorgen werde!“ und einem Handschlag wurden Paul Mödritscher (Fachgebiet Architektur), Emmanuel Sima (Fachgebiet Architektur) und Herbert Weisz (Fachgebiet Architektur) in den Räumlichkeiten der Kammer der Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker für Kärnten und Steiermark vom zuständigen Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig feierlich vereidigt.
Ein Bindemitglied
„Unsere Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker sind das Bindeglied zwischen Bauherren und Baubehörde und sorgen für rechtlich einwandfreies Bauen mit Qualität und Sicherheit“, betonte Landesrat Sebastian Schuschnig bei der Vereidigung. Auch die Vizepräsidentin der Kammer der Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker für Kärnten und Steiermark, Barbara Frediani-Gasser und der stellvertretende Sektionsvorsitzende Helmut Wackenreuther waren bei der Vereidigung anwesend und schlossen sich den Glückwünschen an.
Ausbildung an der Universität
Grundvoraussetzung für die Zulassung zur Ziviltechniker-Prüfung ist die Absolvierung einer technischen oder naturwissenschaftlichen akademischen Ausbildung an einer Universität oder einer Fachhochschule sowie eine dreijährige und einschlägige Berufspraxis. Sind alle Kriterien erfüllt, ist die Zulassung zur anspruchsvollen Prüfung zum Ziviltechniker freigegeben. „Der Weg bis zur Ablegung des Eides ist geprägt von einer langjährigen, qualifizierten Ausbildung und von Berufserfahrung. Das ist das Fundament, um die verantwortungsvollen und herausfordernden Aufgaben künftig nach bestem Wissen bewältigen zu können“, betont Schuschnig.
Kreative Aufgaben
Die Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker engagieren sich seit über 150 Jahren sowohl für die technischen Entwicklungen als auch die qualitätsvolle Gestaltung der Lebensräume in Kärnten. „Für diese verantwortungsvollen und kreativen Aufgaben wünsche ich Paul Mödritscher, Emmanuel Sima und Herbert Weisz viel Glück und Erfolg. Ich bin davon überzeugt, dass Kärnten mit heute drei weitere Experten mit einschlägiger Ausbildung dazugewonnen hat“, betont Landesrat Sebastian Schuschnig.