Krisenstab

Glan-Hoch­was­ser geson­dert The­ma im Kri­sen­stab

Im heutigen Krisenstab des Landes wurde das Hochwasser entlang der Glan und vor allem die Überflutungen in Poppichl nach den verheerenden Niederschlägen am Wochenende behandelt. Ein permanenter Hochwasserschutz wird 2024/25 gebaut, für heuer wird aber noch eine Sofortmaßnahme umgesetzt.

Hochwasserschutz Noch heuer soll ein provisorischer Hochwasserschutz im Bereich des Glanflusses gebaut werden, im kommenden Jahr soll der permanente Schutz kommen.

© Pixabay/Hans

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Im heu­ti­gen Kri­sen­stab des Lan­des wur­de das Hoch­was­ser ent­lang der Glan und vor allem die Über­flu­tun­gen in Pop­pichl nach den ver­hee­ren­den Nie­der­schlä­gen am Wochen­en­de behan­delt.
Becken­vo­lu­men, Nie­der­schlags­men­ge, Fließ­ge­schwin­dig­keit der Glan, zuflie­ßen­de Bäche nach dem Rück­hal­te­be­cken fluss­ab­wärts bzw. dem Bereich der Glan und das Grund­was­ser wur­den von der Abtei­lung Was­ser­wirt­schaft hin­ter­fragt und erör­tert. Fazit ist laut dem Lei­ter des Lan­des­pres­se­diens­tes, Gerd Kurath: „Das über die Ufer tre­ten der Glan im Bereich Pop­pichl hät­te auf Grund der inein­an­der spie­len­den Fak­to­ren nicht ver­hin­dert wer­den kön­nen. Ein wei­te­rer Fak­tor ist zudem, dass ein ergän­zen­der und loka­ler Hoch­was­ser­schutz, der im Gesamt­pro­jekt Rück­hal­te­be­cken Zoll­feld fix vor­ge­se­hen ist, den Pla­nun­gen ent­spre­chend erst 2024 gebaut wird.“

2023 kommt Pro­vi­so­ri­um als Sofort­maß­nah­me

Daher sei man über­ein­ge­kom­men, um wei­te­ren Über­schwem­mun­gen nach Unwet­tern vor­zu­beu­gen, in dem Bereich, in dem 2024 der fixe Hoch­was­ser­schutz errich­tet wer­den soll, jetzt ein Pro­vi­so­ri­um als Sofort­maß­nah­me auf­zu­stel­len, um Men­schen und Sied­lun­gen zu schüt­zen. Dafür nötig sei­en laut Kurath aber Was­ser­rechts-Ver­hand­lun­gen und die Zustim­mung der Anrai­ner bzw. Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, da auch der­zeit unbe­bau­te Grund­stü­cke für die Errich­tung eines sofor­ti­gen Schut­zes nötig sind. In den Orten Kading, Karn­burg und der Zoll­feld­sied­lung sind die­se soge­nann­ten Line­ar­maß­nah­men (Däm­me, Mau­ern) im Zuge des Gesamt­pro­jek­tes Rück­hal­te­be­cken Zoll­feld bereits errich­tet wor­den.

Betrieb des Rück­hal­te­be­ckens erfolg­te ord­nungs­ge­mäß

Der Betrieb des Rück­hal­te­be­ckens sei ord­nungs­ge­mäß erfolgt, das heißt auto­ma­ti­siert und kon­trol­liert, dem was­ser­recht­li­chen Bescheid ent­spre­chend und vor allem wei­te­re Nie­der­schlä­ge berück­sich­ti­gend. Das Rück­hal­te­be­cken wur­de mit dem Ziel errich­tet, Schä­den durch Hoch­was­ser an Gebäu­den in den Gemein­den Eben­thal, Kla­gen­furt und Maria Saal fluss­ab­wärts des Beckens zu ver­min­dern. Erst durch die Errich­tung der Line­ar­maß­nah­men kann Schutz gegen eine Was­ser­men­ge eines HQ100 (100jähriges Hoch­was­ser) im Bereich Pop­pichl gewähr­leis­tet wer­den.

Per­ma­nen­ter Hoch­was­ser­schutz wird 2024 gebaut

Eine Dros­se­lung des Becken­ab­lau­fes auf eine bestimm­te Fließ­ge­schwin­dig­keit, um die Über­flu­tung in Pop­pichl zu ver­hin­dern, hät­te ein Becken­vo­lu­men von 4,4 Mil­lio­nen Kubik­me­ter erfor­dert. Das vor­han­de­ne Becken kann jedoch noch 3 Mil­lio­nen Kubik­me­ter fas­sen. „Die Anrai­ner und ihre Gebäu­de sind nur durch den zu errich­ten­den Line­ar­maß­nah­men vor Hoch­wäs­sern zu schüt­zen. Mit ihrer Ein­wil­li­gung und der, der betrof­fe­nen Grund­stücks­be­sit­zer kann der Schutz heu­er umge­setzt wer­den bis nächs­tes Jahr der per­ma­nen­te Hoch­was­ser­schutz gebaut wird“, fasst Kurath zusam­men.

10.08.2023 19:00
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Hochwasserschutz Noch heuer soll ein provisorischer Hochwasserschutz im Bereich des Glanflusses gebaut werden, im kommenden Jahr soll der permanente Schutz kommen.

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