Gesundheit
Klagenfurt hat nun ein Medineum
Das erste Primärversorgungszentrum Kärntens wurde eröffnet, das Medineum in der Klagenfurter St. Veiter Straße.
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In Klagenfurt-Annabichl startete die erste Primärversorgungseinheit (PVE) in den Probebetrieb. Im Medineum (St. Veiter Straße 161) beginnt der Regelbetrieb am 6. April. In der multidisziplinären Praxisgemeinschaft wird man von den Allgemeinmedizinern Manuel Treven, Günter Meisterl und Sabine Steinscherer willkommen geheißen.
Öffnungszeiten an Patienten orientiert
Mit der Errichtung von Primärversorgungszentren in ganz Österreich werden zwei klare Ziele verfolgt: eine bessere medizinische Versorgung im niedergelassenen Bereich – möglichst wohnortnahe – und damit weniger stationäre Aufenthalte in Krankenhäusern. Erweiterte Öffnungszeiten sind ein zentraler Punkt, in Klagenfurt ist das Medineum von Montag bis Freitag, jeweils 7 bis 19 Uhr, geöffnet. Und es geht nicht nur um allgemeinmedizinische Grundversorgung, so das Ärzte-Trio: “In unserer Praxis werden Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege und therapeutische Berufsgruppen in die Betreuung der Patienten vor Ort eingebunden. Wir denken auch über den Praxisrand hinaus und binden externe Spezialisten mit ein, wir kooperieren mit Fachärzten und medizinischen Instituten, Krankenhäusern und sozialen Diensten.”
Weitere fünf Zentren geplant
Über den Kärntner Gesundheitsfonds (KGF) wird das Medineum finanziell unterstützt. Für 24 Monate greift das Land beim laufenden Betrieb und den Personalkosten finanziell unter die Arme. Gesundheitsreferentin Beate Prettner konkretisiert: “Ich hoffe, dass das Medineum wie ein Impulsgeber fungieren wird – und dass in seiner Sogwirkung jene weiteren fünf PVEs entstehen, die wir uns für die nächste Zeit wünschen. 1,14 Millionen Euro stehen seitens des Landes fürs Erste zur Verfügung.”