Nach Überschemmung

Trink­was­ser-Tes­tun­gen in Kärn­ten sind abge­schlos­sen

Nach den Unwettern und Überschwemmungen im Sommer wurden mehr als 200 Wasserproben in betroffenen Gebieten entnommen. Nun sind die Trinkwasser-Testungen beendet.

Trink­was­ser-Tes­tun­gen in Kärn­ten sind abge­schlos­sen Das Trinkwasser wurde in den betroffenen Gebieten Kärntens präventiv beprobt.

© Andrea Piacquadio/ pexels.com/3794165/

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Auch wenn es kei­nen Anlass­fall gab und kei­ne aku­te Gefahr für die Bevöl­ke­rung bestand, wur­de das Trink­was­ser in den von den Unwet­tern beson­ders betrof­fe­nen Gebie­ten Kärn­tens prä­ven­tiv beprobt. Das Bun­des­heer unter­stüt­ze das Insti­tut für Lebens­mit­tel­si­cher­heit, Vete­ri­när­me­di­zin und Umwelt des Lan­des Kärn­ten (ILV) bei der Bepro­bung und Ana­ly­se mit 13 Exper­ten — mit 6. Sep­tem­ber wur­de der Assis­tenz­ein­satz des Bun­des­hee­res offi­zi­ell been­det. Die Betrei­ber der unter­such­ten Was­ser­ge­mein­schaf­ten bzw. die betrof­fe­nen Was­ser­ver­sor­ger wur­den auf­ge­for­dert Maß­nah­men zu Behe­bung von even­tu­el­len Ver­un­rei­ni­gun­gen (Spü­lun­gen, Rei­ni­gung von Was­ser­be­häl­tern, etc.) zu tref­fen.

Mehr als 200 Pro­ben

„In der Erst­zie­hung wur­den 187 Was­ser­pro­ben unter­sucht, ver­teilt auf 20 öffent­li­che Was­ser­ver­sor­ger bzw. 97 Was­ser­ge­mein­schaf­ten, in der Nach­zie­hung wur­den 69 Pro­ben von 5 öffent­li­chen Was­ser­ver­sor­ger und 33 Was­ser­ge­mein­schaf­ten ent­nom­men. Fall­wei­se wur­den Ver­un­rei­ni­gun­gen fest­ge­stellt — die jewei­li­gen Betrei­ber wur­den von uns direkt ver­stän­digt und auf­ge­for­dert die ent­spre­chen­den Maß­nah­men zur Behe­bung der Ver­un­rei­ni­gun­gen zu tref­fen. Es bestand zu kei­nem Zeit­punkt ein Gesund­heits­ri­si­ko für die Kärnt­ner Bevöl­ke­rung, das wur­de durch die Bepro­bung bestä­tigt“, so Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner.

Bun­des­heer unter­stütz­te tat­kräf­tig

„Die Abar­bei­tung erfolg­te nach einer Prio­ri­tä­ten­lis­te. Das Bun­des­heer hat die Pro­ben ent­nom­men, die Ana­ly­sen wur­den sowohl vom Bun­des­heer als auch dem ILV durch­ge­führt. Die admi­nis­tra­ti­ve Abwick­lung und Ergeb­nis­be­gut­ach­tung erfolg­te durch das ILV“, so ILV-Direk­tor Gun­ther Vogl. Um ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges mikro­bio­lo­gi­schen Ergeb­nis zu erhal­ten, dau­er­te die Ana­ly­se einer Pro­be rund 4 Tage. Die Pro­ben­ent­nah­me und Ana­ly­se war für die betrof­fe­nen Trink­was­ser­ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen kos­ten­los.

„Ich möch­te mich beim Öster­rei­chi­schen Bun­des­heer bedan­ken. Ohne den Assis­tenz­ein­satz des Bun­des­hee­res, hät­ten wir die­se gro­ße Anzahl an Bepro­bung in der kur­zen Zeit nicht durch­füh­ren kön­nen“, so Prett­ner.

15.09.2023 16:55 - Update am: 16.09.2023 06:40
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Trink­was­ser-Tes­tun­gen in Kärn­ten sind abge­schlos­sen Das Trinkwasser wurde in den betroffenen Gebieten Kärntens präventiv beprobt.

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