Nach Überschemmung
Trinkwasser-Testungen in Kärnten sind abgeschlossen
Nach den Unwettern und Überschwemmungen im Sommer wurden mehr als 200 Wasserproben in betroffenen Gebieten entnommen. Nun sind die Trinkwasser-Testungen beendet.
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Auch wenn es keinen Anlassfall gab und keine akute Gefahr für die Bevölkerung bestand, wurde das Trinkwasser in den von den Unwettern besonders betroffenen Gebieten Kärntens präventiv beprobt. Das Bundesheer unterstütze das Institut für Lebensmittelsicherheit, Veterinärmedizin und Umwelt des Landes Kärnten (ILV) bei der Beprobung und Analyse mit 13 Experten — mit 6. September wurde der Assistenzeinsatz des Bundesheeres offiziell beendet. Die Betreiber der untersuchten Wassergemeinschaften bzw. die betroffenen Wasserversorger wurden aufgefordert Maßnahmen zu Behebung von eventuellen Verunreinigungen (Spülungen, Reinigung von Wasserbehältern, etc.) zu treffen.
Mehr als 200 Proben
„In der Erstziehung wurden 187 Wasserproben untersucht, verteilt auf 20 öffentliche Wasserversorger bzw. 97 Wassergemeinschaften, in der Nachziehung wurden 69 Proben von 5 öffentlichen Wasserversorger und 33 Wassergemeinschaften entnommen. Fallweise wurden Verunreinigungen festgestellt — die jeweiligen Betreiber wurden von uns direkt verständigt und aufgefordert die entsprechenden Maßnahmen zur Behebung der Verunreinigungen zu treffen. Es bestand zu keinem Zeitpunkt ein Gesundheitsrisiko für die Kärntner Bevölkerung, das wurde durch die Beprobung bestätigt“, so Gesundheitslandesrätin Beate Prettner.
Bundesheer unterstützte tatkräftig
„Die Abarbeitung erfolgte nach einer Prioritätenliste. Das Bundesheer hat die Proben entnommen, die Analysen wurden sowohl vom Bundesheer als auch dem ILV durchgeführt. Die administrative Abwicklung und Ergebnisbegutachtung erfolgte durch das ILV“, so ILV-Direktor Gunther Vogl. Um ein aussagekräftiges mikrobiologischen Ergebnis zu erhalten, dauerte die Analyse einer Probe rund 4 Tage. Die Probenentnahme und Analyse war für die betroffenen Trinkwasserversorgungseinrichtungen kostenlos.
„Ich möchte mich beim Österreichischen Bundesheer bedanken. Ohne den Assistenzeinsatz des Bundesheeres, hätten wir diese große Anzahl an Beprobung in der kurzen Zeit nicht durchführen können“, so Prettner.