SPÖ-Chefin
Pamela Rendi-Wagner besuchte Völkermarkt
An ihrem zweiten Tag im Rahmen ihres Kärnten-Besuchs stattete SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner Völkermarkt einen Besuch ab.
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Die heimische Wirtschaft stärken, Corona-Hilfen treffsicher machen und Pflege als Thema der Zukunft erkennen – diese Themen deckten sich mit den Stationen am gestrigen Mittwoch. SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner nutzte ihren zweiten Tag in Kärnten, um den Wochenmarkt in Völkermarkt, das Kärntner Innovationsunternehmen „Wild“ sowie das Senioren- und Pflegeheim in Völkermarkt zu besuchen. Dabei begleiteten sie Landeshauptmann Peter Kaiser und Völkermarkts Bürgermeister Markus Lakounigg.
Im Gespräch
Im Gespräch mit den Besuchern und Markthändlern am Völkermarkter Wochenmarkt nahm sich Rendi-Wagner ausführlich Zeit, um sich mit den brennendsten Themen und Sorgen der Kärntner auseinanderzusetzen: Arbeit, Wohnen, Pflege und selbstverständlich Corona sowie „die ausbleibende oder fehlgeleitete Corona-Unterstützung für selbstständige Einzel- und Kleinstunternehmen durch die Bundesregierung“.
Hilfe für Unternehmer
„Viele kleine Unternehmer werden von der türkis-grünen Regierung im Stich gelassen. Wir wollen, dass Unternehmen, die in und auch von der Krise profitiert haben, Förderungen zurückzahlen, damit wir sie treffsicherer einsetzen können – für Unternehmer, die um ihre Existenz kämpfen“, erklärte Rendi-Wagner.

Ein Vorzeigeunternehmen
Dass Kärnten nicht nur ein Tourismusland, sondern auch ein Innovationsland und eine Hightech-Region ist, beweist das Traditionsunternehmen „Wild“ in Völkermarkt mit seinem Know-how in der Medizintechnik. „Es ist ein absolutes Vorzeigeunternehmen und wichtiger Arbeitgeber für die Menschen und die Region“, überzeugte sich die Bundesparteivorsitzende.
Innovationskraft gefordert
„Diese Innovationskraft wünsche ich mir auch in der Bundesregierung – gerade was die Gesundheitsvorsorge und die Pflege betrifft. Kärnten hat mit seinem Konzept der Pflegenahversorgung bereits diesen innovativen Weg beschritten, der sich nach den Bedürfnissen der Menschen vor Ort richtet. Ein absolut zukunftsweisendes Konzept, das Vorbild für ganz Österreich ist“, stellte Rendi-Wagner klar.

Pflege als Thema der Zukunft
Die Pflege ist das Thema der Zukunft, betonten Rendi-Wagner und Kaiser beim Besuch das Senioren- und Pflegeheims in Völkermarkt. „Zum einen müssen wir ein sorgenfreies Altern zu Hause ermöglichen, zum anderen den Pflegeberuf insgesamt attraktiver machen. Uns werden in naher Zukunft die Pflegekräfte fehlen, wenn wir jetzt nicht in Ausbildung investieren und die Strukturen des Pflegeberufes zukunftsfit gestalten“, waren sich Rendi-Wagner und Kaiser einig.
