Jubiläum

10 Jah­re Inter­Kul­tu­rel­les Zen­trum Völker.Markt

Das InterKulturelle Zentrum Völker.Markt schafft seit 2013 Begegnungsräume zwischen Einheimischen und Migranten im ländlichen Raum und stärkt damit Lebensqualität, Wirtschaft und soziale Struktur.

10 Jah­re Inter­Kul­tu­rel­les Zen­trum Völker.Markt Peter Wedenig, St. Andräs Bürgermeisterin Maria Knauder, Landesrätin Sara Schaar, Landtagsabgeordnete Manuela Lobnik und Gemeinderätin Carmen Furian mit dem IKZ-Team (von links).

© Büro LRin Schaar

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Seit zehn Jah­ren ist das Inter­Kul­tu­rel­le Zen­trum Völker.Markt (IKZ) eine Insti­tu­ti­on in Unter­kärn­ten, wenn es um das The­ma Inte­gra­ti­on geht. Die­ses Jubi­lä­um wur­de heu­te (21. Okto­ber 2023) im Rah­men eines Früh­stücks im Stadt­haus Völ­ker­markt mit Lan­des­rä­tin Sara Schaar und zahl­rei­chen Weg­be­glei­tern gefei­ert.

Ziel: Inte­gra­ti­on zu för­dern

Inte­gra­ti­on im länd­li­chen Raum zu för­dern, ist das Ziel des IKZ und von Grün­dungs­ob­frau Eve­lin Pir­cer mit ihrem Team. Dies gelingt seit zehn Jah­ren über ver­schie­dens­te Pro­jek­te wie z. B. über das Erfolgs­for­mat inter­kul­tu­rel­les Früh­stück, über Begeg­nungs­kaf­fee in den Gemein­den, über Work­shops, Sprach-Cafés, den inter­na­tio­na­len Völ­ker­chor, den Völ­ker­ball oder zwi­schen 2015 und 2018 über das Lea­der-Pro­jekt „Will­kom­mens­kul­tur in Unter­kärn­ten“. Im August 2022 wur­de das IKZ vom Öster­rei­chi­schen Inte­gra­ti­ons­fonds für sei­ne Deutsch-Inte­gra­ti­ons­kur­se zer­ti­fi­ziert.

Beglei­tung in die neue Hei­mat

Ins­ge­samt konn­te das IKZ vie­le Men­schen, die sich im Bezirk Völ­ker­markt nie­der­ge­las­sen haben, auf ihrem Weg in die neue Hei­mat beglei­ten — über Pro­jek­te sowie Hil­fe­stel­lun­gen durch Ver­net­zung mit Behör­den, Ver­ei­nen und ande­ren Insti­tu­tio­nen oder durch Unter­stüt­zung bei der Suche nach einem Kin­der­be­treu­ungs­platz oder nach einem Sprach­kurs in der Nähe.

Inte­gra­ti­ons­ar­beit im länd­li­chen Raum

Seit Beginn an wird das IKZ von der Inte­gra­ti­ons­ab­tei­lung des Lan­des finan­zi­ell unter­stützt. „Das IKZ schafft Begeg­nungs­räu­me zwi­schen Ein­hei­mi­schen und Migran­ten im länd­li­chen Raum. Dadurch lösen sich anfäng­li­che Bar­rie­ren und es ent­ste­hen auch neue Freund­schaf­ten. Men­schen mit unter­schied­li­chen Hin­ter­grün­den wer­den zusam­men­ge­führt, was ganz auto­ma­tisch das gegen­sei­ti­ge Ver­ständ­nis för­dert”, erklärt Schaar. Die Inte­gra­ti­ons­ar­beit im länd­li­chen Raum sei wesent­lich, um Lebens­qua­li­tät, Wirt­schaft und die sozia­le Struk­tur in den Regio­nen zu stär­ken.

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Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Manue­la Lob­nik, Vize­bür­ger­meis­ter Peter Wede­nig, Eve­lin Pir­cer, Lan­des­rä­tin Sara Schaar und Gemein­de­rä­tin Car­men Furi­an (von links).
© Büro LRin Schaar

Inte­gra­ti­on ist kei­ne Ein­bahn­stra­ße

Seit heu­er ist das IKZ auch in Wolfs­berg mit Deutsch­kur­sen ver­tre­ten und es soll ab Novem­ber 2023 auch ein Begeg­nungs­kaf­fee in Wolfs­berg star­ten. Das Mot­to von Obfrau Eve­lin Pir­cer lau­tet dabei: Inte­gra­ti­on ist kei­ne Ein­bahn­stra­ße. „Eine gelin­gen­de Inte­gra­ti­on von Men­schen, die sich hier gewollt oder unge­wollt nie­der­las­sen, gelingt nur mit der Mehr­heits­be­völ­ke­rung und den Migran­ten gemein­sam“, weiß sie.

Wie die Idee ent­stand

Die Idee für ein Inter­Kul­tu­rel­les Zen­trum Völker.Markt ent­stand aus Eve­lin Pir­cers lang­jäh­ri­ger Arbeit beim Insti­tut für Arbeits­mi­gra­ti­on (IAM), wo sie als arbeits­markt­po­li­ti­sche Bera­te­rin tätig war. In ihren Bera­tun­gen kam immer wie­der das The­ma auf, dass Frau­en zwar Deutsch­kur­se besucht haben, aber danach wenig Mög­lich­kei­ten hat­ten, die Spra­che anzu­wen­den. Vie­le Deutsch­kur­se fan­den zu die­ser Zeit fast aus­schließ­lich im Zen­tral­raum statt, was Besu­che erschwer­te.

Seit 2013 selbst­stän­di­ger Ver­ein

Noch beim IAM beschäf­tigt, ent­stan­den auf Eigen­in­itia­ti­ve von Pir­cer und Mit­strei­tern ers­te Pro­jek­te in Völ­ker­markt, etwa das inter­kul­tu­rel­le Früh­stück. Da die Idee des IKZ eher im Bereich der sozia­len Inte­gra­ti­on und der Bil­dung bzw. Deutsch­kur­se ange­sie­delt war und das IAM die arbeits­markt­po­li­ti­sche Inte­gra­ti­on als Ziel hat­te, wur­de der Ver­ein Inter­Kul­tu­rel­les Zen­trum Völker.Markt 2013 selb­stän­dig.

21.10.2023 15:00
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10 Jah­re Inter­Kul­tu­rel­les Zen­trum Völker.Markt Peter Wedenig, St. Andräs Bürgermeisterin Maria Knauder, Landesrätin Sara Schaar, Landtagsabgeordnete Manuela Lobnik und Gemeinderätin Carmen Furian mit dem IKZ-Team (von links).

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