Personalvertreter
Landesehrung für Gernot Nischelwitzer
Dem scheidenden Obmann der Zentralpersonalvertretung des Landesdienstes, Gernot Nischelwitzer, wurde kürzlich das „Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten“ verliehen.
© LPD Kärnten/Gleiss
Dem scheidenden Obmann der Zentralpersonalvertretung des Landesdienstes, Gernot Nischelwitzer, wurde kürzlich das „Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten“ verliehen. Landesrätin Beate Prettner nahm die Ehrung im Spiegelsaal der Landesregierung in Klagenfurt im Namen der Landesregierung vor.
“Immer für die Mitarbeiter eingesetzt”
Prettner hob das Kommunikationstalent und die hohe Bekanntheit Nischelwitzers hervor. „Deine E‑Mails und offenen Briefe hatten oft konfliktreiche Inhalte und waren nicht immer zur Freude aller — aber du hast dich darin ausnahmslos und bedingungslos immer für die Mitarbeiter eingesetzt“, betonte sie. Als Gesundheitsreferentin dankte sie Nischelwitzer für dessen Einsatz um die Gesundheitsvorsorge im Landesdienst.
“Auszeichnung für Personalvertretung”
Nischelwitzer sieht die Landesehrung als Auszeichnung für die Personalvertretung. „Die Landesbediensteten leisten sehr viel. Wir haben gute Mitarbeiter. Ich bin stolz auf euch“. Rückblickend auf seine Zeit in der Zentralpersonalvertretung sagte er, dass einiges erreicht worden sei. Unter anderem nannte er das neue Personalvertretungsgesetz, die Besoldungsreform sowie das Vertragsbedienstetengesetz, welches sehr frauen- und familienfreundlich sei.
Zur Person
Nischelwitzer kam 1991 in den Landesdienst, davor war er als Reiseleiter sowie als Journalist bei der Kärntner Ausgabe von „Der Volkswille“ und der APA tätig.
Im Landesdienst arbeitete er im Regierungsbüro von Landeshauptmann-Stellvertreter Peter Ambrozy, im Landespressedienst, in der Buchhaltung der Krankenanstalten, im Kärntner Medienzentrum und in der Sozialabteilung.
Im Landessportsekretariat war er für die Kärntner Olympia-Bewerbung tätig, außerdem war er Unterabteilungsleiter für die „Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit der Fußball-EM 2008“ in der Landesamtsdirektion und später für „Wirtschaftliche Angelegenheiten des Landesjungendheimes Rosental und des Sozialpädagogischen Zentrums Kärnten“.
Als Personalvertreter war er ab 2002 tätig, 2011 wurde er zum freigestellten Obmann der Zentralpersonalvertretung gewählt. Von 2013 bis 2018 fungierte Nischelwitzer als Bundesrats-Ersatzmitglied.


